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Market Open: FX testet zum Wochenstart neue Breakout-Zonen

PropDynamiq ResearchAugust 31, 20263 Min. Lesezeit

Zum Wochenstart notieren mehrere FX-Paare oberhalb ihrer vorherigen Referenzkurse. Entscheidend wird aber, ob das Momentum mit steigender Liquidität im europäischen Handel und später zur US-Session Bestand hat. EUR/USD liegt 0,41 % höher bei 0,8624, AUD/USD gewinnt 0,46 % auf 1,3963. Damit stehen für die Frankfurter Session vor allem Continuation-Setups auf der Watchlist.

EUR/USD und AUD/USD: Breakouts müssen bestätigt werden

EUR/USD handelt bei 0,8624 nach zuvor 0,85889. Damit wird 0,8600 zur zentralen technischen Marke am Montag: eine saubere psychologische Schwelle knapp oberhalb des vorherigen Referenzkurses. Hält sich das Paar während des europäischen Vormittags über 0,8600, bleibt die kurzfristige Breakout-Struktur intakt und 0,8650 rückt als nächstes Ziel in den Fokus. Für Trader in Frankfurt lohnt parallel ein Blick auf das Sentiment im DAX und die allgemeine EUR-Stärke.

Ein Rückfall unter 0,8600 würde das Bild dagegen verändern. Dann wäre 0,8589 die erste Retest-Zone. Bricht auch diese Unterstützung, dürfte der frühe Anstieg von 0,41 % eher abverkauft als fortgesetzt werden. Wer Momentum handelt, kann auf eine Bestätigung oberhalb von 0,8625 warten, statt direkt dem ersten Impuls hinterherzulaufen.

AUD/USD zeigt mit einem Plus von 0,46 % auf 1,3963 nach 1,3899 noch etwas mehr Dynamik. Hier entscheidet sich viel an der runden Marke von 1,4000. Ein sauberer Ausbruch mit anschließendem Hold könnte weitere Momentum-Käufe anziehen. Bei einer Ablehnung liegen die Pullback-Zonen zunächst bei 1,3950 und danach bei 1,3900. Gerade die vorherige Notierung von 1,3899 macht 1,3900 zu einer sinnvollen Trennlinie zwischen normalem Retracement und tieferer Umkehr.

  • Setup: Bei EUR/USD auf 0,8600 und bei AUD/USD auf 1,4000 achten. Interessanter sind bestätigte Holds oder Fehlausbrüche an diesen Marken, statt den ersten Move zu jagen.

USD/JPY stockt unter 160, USD/CHF zieht weiter an

USD/JPY liefert aktuell das klarste Compression-Setup. Das Paar steht bei 159,73 und damit nur 0,03 % über dem vorherigen Kurs von 159,68. Die 160,00 ist folglich der offensichtliche Widerstand. Käufer brauchen einen nachhaltigen Break über diese Marke, damit aus dem ruhigen Start echtes Momentum wird. Scheitert der Ausbruch, ist 159,50 die erste relevante Downside-Zone, gefolgt von der runden 159,00.

Mehr Bewegung zeigt USD/CHF: Das Paar steigt um 0,53 % von 0,80426 auf 0,8086. Damit nähert sich der Kurs der 0,8100, wo Breakout-Trader auf Gewinnmitnahmen treffen könnten. Akzeptanz oberhalb von 0,8100 würde eine Fortsetzung in Richtung 0,8150 begünstigen. Bei einer klaren Rejection kommen dagegen 0,8050 und anschließend der vorherige Bereich um 0,8043 wieder ins Spiel.

USD/CAD zeichnet ein ähnliches, wenn auch weniger dynamisches Bild. Das Paar steigt um 0,23 % von 1,3854 auf 1,3886. Ein Break über 1,3900 würde die bullische Intraday-Struktur bestätigen; unter 1,3850 würde sie deutlich an Qualität verlieren. Da für die Session keine konkreten Konjunkturtermine mitgeliefert wurden, zählt die Price Action an diesen Levels mehr als das Spekulieren auf einen möglichen Katalysator.

  • Setup: USD/JPY 160,00, USD/CHF 0,8100 und USD/CAD 1,3900 als Bestätigungsmarken behandeln. Failed Breakouts können sauberere Mean-Reversion-Einstiege liefern als vorweggenommene Trades.

Crosses stellen das Dollar-Signal auf den Prüfstand

Zum Market Open gibt es keinen simplen Einbahnstraßen-Trade im US-Dollar. EUR/GBP verliert 0,08 % auf 0,8565 nach 0,8572, obwohl die beiden entsprechenden Majors im bereitgestellten Feed höher notieren. Beim Cross liegt die direkte Unterstützung bei 0,8550. Auf der Oberseite müssen die Bullen den Bereich 0,8570 bis 0,8580 zurückerobern, um wieder Kontrolle zu gewinnen.

GBP/USD steigt um 0,32 % auf 0,7386 und steht damit unmittelbar unter 0,7400. Ein bestätigter Break könnte 0,7450 aktivieren. Eine Rejection mit anschließendem Fall unter 0,7360 würde dagegen den vorherigen Referenzkurs von 0,73624 erneut unter Druck setzen. Bei PropDynamiq bleibt der Fokus deshalb auf klar definierten Invalidierungsmarken, statt jedem FX-Paar dieselbe Makro-Story überzustülpen.

Wichtig: Mehrere der bereitgestellten FX-Kurse weichen deutlich von den üblichen Marktkonventionen ab. Vor einer Order sollten Trader daher unbedingt die tatsächlich handelbaren Broker-Kurse sowie die Ausrichtung der Währungspaare prüfen. Sämtliche genannten Trading Levels basieren ausschließlich auf den gelieferten Live-Daten.

  • Setup: EUR/GBP 0,8550 und GBP/USD 0,7400 als gegenläufige Bestätigungsmarken für das Sterling-Momentum bis zum US-Open beobachten.

Die wichtigsten Punkte

Die interessantesten Setups am Montag liegen direkt an runden Kursmarken. Dort entscheidet sich, ob das Momentum vom Market Open bestätigt oder im weiteren Session-Verlauf wieder abverkauft wird.

  • EUR/USD bleibt oberhalb von 0,8600 konstruktiv; ein Bruch nach unten bringt den vorherigen Referenzbereich um 0,8589 zurück ins Spiel.
  • AUD/USD bei 1,4000 und USD/JPY bei 160,00 sind die klarsten Breakout-Tests, sobald im europäischen Handel mehr Liquidität in den Markt kommt.
  • USD/CHF-Bullen brauchen Akzeptanz über 0,8100; bei einer Rejection rücken 0,8050 und 0,8043 wieder in den Fokus.

Risikohinweis

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung dar. Führe vor jeder Handelsentscheidung deine eigene Analyse durch.

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