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Market Open: USD/JPY drückt an die 160, Gold testet 4.600 $ — 28. August
USD/JPY ist zum Start in den Freitag der auffälligste Mover: Das Paar legt 0,18 % auf 159,68 zu und rückt damit dicht an die psychologisch wichtige Marke von 160,00 heran. Gleichzeitig kommt Gold um 4.600 $ ins Stocken. Für die Frankfurt-Session und mit Blick auf den US-Open liegen damit zwei klare Entscheidungszonen auf dem Tisch.
USD/JPY: An 160,00 entscheidet sich das Setup
USD/JPY ist von 159,39 auf 159,68 gestiegen, ein Plus von 0,18 %. Bis zur runden 160,00 fehlen damit gerade einmal 32 Pips. Entsprechend dürfte dieses Level das frühe Setup dominieren. Solange sich der Kurs über 159,40 bis 159,50 hält, liegt das Momentum bei den Käufern. Direkt unter 160,00 Longs hinterherzulaufen, bietet allerdings ein ungünstiges Chance-Risiko-Verhältnis.
Das sauberere Long-Setup wäre ein nachhaltiger Break über 160,00 mit anschließend erfolgreichem Retest. Aus dem psychologischen Widerstand könnte so Support werden; danach rücken 160,30 und 160,50 ins Blickfeld. Scheitert der Ausbruch dagegen an 160,00, kippt das kurzfristige Bild. Unter 159,50 wäre zunächst 159,39 interessant, darunter könnte 159,00 zum nächsten Ziel werden.
Der Dollar zeigt dabei kein einheitlich starkes Bild, weshalb Bestätigung umso wichtiger ist. USD/CHF verliert 0,11 % auf 0,8043 und USD/CAD ebenfalls 0,11 % auf 1,3854, während USD/SEK um 0,06 % auf 9,5237 zulegt. Die Stärke von USD/JPY sticht damit heraus und ist nicht einfach Teil einer breiten Dollar-Rally.
- •Setup: 160,00 für Breakout plus Retest im Blick behalten. Unter 159,50 verliert die kurzfristige Long-Struktur an Qualität; 159,39 wäre dann der erste Test auf der Unterseite.
Gold: 4.600 $ wird zur Break-or-Reject-Zone
Gold läuft laut den vorliegenden Marktdaten rund um 4.600 $ fest. Die runde Marke ist damit der zentrale Intraday-Pivot. Da im bereitgestellten Wirtschaftskalender keine relevanten Termine aufgeführt sind, könnte die tatsächliche Price Action an diesem Level aussagekräftiger sein als der Versuch, einen News-Impuls vorwegzunehmen.
Für Breakout-Trader zählt vor allem Akzeptanz oberhalb von 4.600 $ und nicht nur ein kurzer Spike durch die Marke. Fällt XAU/USD nach einem Ausbruchsversuch wieder darunter, wäre das ein klassisches False-Breakout-Signal und könnte eine Rückkehr zum vorherigen Intraday-Support auslösen. Da der Feed weder einen exakten XAU/USD-Kurs noch eine Lower-Timeframe-Range liefert, sollten Trader die Tiefs der Asien- und Frankfurt-Session direkt im eigenen Chart markieren, statt künstliche Support-Levels abzuleiten.
Geduld bleibt hier der bessere Trade. Deckelt 4.600 $ die Erholungen bis in den US-Open hinein wiederholt, erhalten Shorts einen klaren Invalidationspunkt knapp oberhalb des Session-Hochs. Etablieren die Käufer dagegen Support über 4.600 $, wird dieselbe Marke zur potenziellen Buy-on-Retest-Zone.
- •Setup: 4.600 $ als Pivot behandeln: Akzeptanz darüber spricht für Fortsetzung. Ein gescheiterter Breakout mit Rückkehr unter das Level favorisiert einen Short zurück in die etablierte Tagesrange.
Europa und FX: Range handeln, bis der Markt Richtung zeigt
In Europa bleibt die relative Stärke des deutschen Aktienmarkts das klarste technische Thema: Die vorliegenden DAX-Daten beschreiben einen weiterhin schrittweise steigenden Index. Ohne aktuellen DAX-Kurs im Feed bietet sich für die Frankfurt-Session vor allem die Opening Range an. Solange deren Tief hält, bleiben Pullback-Longs interessant. Ein Bruch unter die Opening-Range- und Asien-Struktur wäre dagegen das erste Signal, dass dem Aufwärtsdrang die Luft ausgeht.
Bei den großen FX-Paaren bleibt es dagegen ruhig. Der Feed weist EUR/USD bei 0,8589 aus, ein Plus von 0,02 % gegenüber 0,85874. GBP/USD steht bei 0,7362 und verliert 0,01 % gegenüber 0,73628. Diese Kurse sind für die üblichen Spot-Markt-Konventionen ungewöhnlich und sollten daher unbedingt mit dem eigenen Broker beziehungsweise Execution Venue abgeglichen werden. Auch EUR/GBP bewegt sich bei 0,8572 kaum.
Für Range-Trader gilt: Kein Momentum erzwingen, wo keines vorhanden ist. Rund um die im Feed genannten 0,8589 bei EUR/USD und 0,7362 bei GBP/USD sollten das Hoch und Tief der europäischen Session als Trigger dienen. Erst ein Schlusskurs außerhalb der Range macht den Wechsel in den Breakout-Modus interessanter. Für PropDynamiq Trader mit festen Drawdown-Limits kann dieser Ansatz an einem ruhigen Freitag ohne starke Katalysatoren besonders sinnvoll sein.
- •Setup: Opening-Range-Breaks erst nach Bestätigung handeln. Bleiben EUR/USD und GBP/USD in ihren europäischen Ranges gefangen, bieten gescheiterte Ausbrüche an den Extrempunkten klarere Invalidationslevels.
Die wichtigsten Punkte
Die besten Setups am Freitag liegen an klar sichtbaren technischen Grenzen und nicht mitten in ruhigen Ranges.
- •USD/JPY: 160,00 ist der zentrale Widerstand. Bestätigte Akzeptanz darüber öffnet den Weg Richtung 160,30 bis 160,50; auf der Unterseite zählen 159,50 und 159,39.
- •Gold: 4.600 $ ist der Entscheidungspunkt. Bestätigten Support darüber für Longs beobachten; ein False Breakout kann einen Short zurück in die Session-Range liefern.
- •DAX und ruhige FX-Paare: Hoch und Tief der europäischen Opening Range als Trigger nutzen, statt ohne Bestätigung einer vermeintlichen Richtung hinterherzulaufen.
Risikohinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dieser Beitrag stellt keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Treffen Sie Entscheidungen stets auf Basis eigener Recherche.
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