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Market Open: AUD rutscht ab, Dollar-Paare testen Schlüsselmarken — 26. August

PropDynamiq ResearchAugust 26, 20263 Min. Lesezeit

Der klarste Move zum Handelsstart kommt von AUD/USD: Das Paar verliert 0,44 % auf 1,3918, nachdem australische Inflationsdaten und die entsprechende Berichterstattung den Aussie über Nacht in den Fokus gerückt haben. Bei den übrigen Majors bleibt die Range enger. Damit stehen zur Frankfurt-Session und mit Blick auf den US-Handel vor allem die nächsten Support- und Resistance-Zonen im Mittelpunkt.

AUD/USD mit Momentum — 1,3900 ist jetzt die Schlüsselmarke

AUD/USD ist im vorliegenden Feed der auffälligste Mover und fällt von 1,3980 auf 1,3918, ein Minus von 0,44 %. Damit liegt der Kurs zum europäischen Handelsstart nur 18 Punkte über der psychologisch wichtigen Marke von 1,3900. Da die australische Inflation das zentrale AUD-Thema im Overnight-Newsflow war, bietet dieses Paar für Momentum-Trader aktuell die sauberste Struktur.

Das Setup ist klar: Entscheidend ist, ob 1,3900 tatsächlich bricht, statt dem Abverkauf direkt in den Support hinterherzulaufen. Etabliert sich der Kurs unter 1,3900, bleiben die Verkäufer am Drücker und 1,3850 rückt als nächste runde Zielzone in den Fokus. Verteidigen die Käufer dagegen 1,3900 und holen 1,3950 zurück, steigt das Risiko eines Retracements zunächst Richtung 1,3980 und anschließend an die 1,4000.

Wichtig ist allerdings ein Hinweis zur Datenqualität: Mehrere bereitgestellte FX-Kurse, darunter AUD/USD, EUR/USD und GBP/USD, liegen deutlich außerhalb historisch üblicher Kursbereiche. Die Feed-Werte dienen in diesem Beitrag deshalb ausschließlich als Referenz und sind keine unabhängig bestätigten Spot-Kurse. Vor einem Trade sollten die Levels unbedingt mit der eigenen Trading- oder Execution-Plattform abgeglichen werden.

  • AUD/USD-Trigger: Unter 1,3900 spricht das Setup für eine Fortsetzung Richtung 1,3850; über 1,3950 wandert der Fokus zurück auf 1,3980 bis 1,4000.

EUR/USD und USD/JPY: Kleine Moves, enge Entscheidungszonen

EUR/USD wird bei 0,8570 gestellt und liegt damit 0,06 % unter dem vorherigen Stand von 0,85749. Der prozentuale Move ist überschaubar, doch der Kurs sitzt direkt an einem wichtigen Pivot. Für die Frankfurt- und anschließende Europa-Session ist 0,8570 die erste Entscheidungszone. Erhöhen die Verkäufer den Druck, folgt bei 0,8550 der nächste Support. Ein Reclaim von 0,8580 würde das bearishe Bild dagegen abschwächen und 0,8600 ins Spiel bringen.

EUR/GBP liefert dazu einen sinnvollen Cross-Check. Das Paar steigt um 0,07 % auf 0,8561, die Euro-Schwäche zieht sich also nicht durch alle Crosses. Ein Breakdown in EUR/USD wäre überzeugender, wenn gleichzeitig auch EUR/GBP an Momentum verliert. GBP/USD selbst handelt mit +0,01 % bei 0,7337 praktisch unverändert. Solange die Range um 0,7325 bis 0,7350 hält, gibt es wenig Anlass, bereits auf einen klaren Sterling-Trend zu setzen.

USD/JPY gibt um 0,11 % auf 159,07 nach, nachdem zuvor 159,24 angezeigt wurden. Hier ist 159,00 der offensichtliche Test zum Handelsstart. Ein sauberer Bruch mit anschließend gescheitertem Retest unter 159,00 würde 158,50 als nächstes Ziel favorisieren. Hält die Marke, müssen die Käufer zunächst 159,25 zurückerobern; darüber wartet bei 159,50 die nächste Resistance.

  • Bestätigungs-Setup: EUR/USD bei 0,8570 und USD/JPY bei 159,00 als Pivots behandeln. Besser auf Break-and-Retest oder eine klare Rejection warten, statt mitten in der Opening Range einzusteigen.

Dollar-Bestätigung und Playbook für den US-Open

USD/CHF liefert unter den ruhigeren Paaren die deutlichste Bestätigung für Dollar-Stärke und steigt um 0,14 % von 0,80269 auf 0,8038. Solange 0,8030 hält, bleibt 0,8050 ein realistisches Ziel. Ein Rückfall unter 0,8025 wäre dagegen ein Signal, dass der frühe Dollar-Bid an Kraft verliert. USD/CAD bewegt sich mit +0,01 % bei 1,3862 kaum; hier sind 1,3850 und 1,3900 als Range-Grenzen relevanter als der aktuelle Kurs.

Im bereitgestellten Wirtschaftskalender stehen keine Events an. Technische Trigger könnten daher mehr Gewicht bekommen, bis neue Headlines oder US-Flows Volatilität bringen. Für den US-Open ist entscheidend, ob die Breakouts aus der europäischen Session den Übergang überstehen. Bleibt AUD/USD unter 1,3900 und hält USD/CHF gleichzeitig über 0,8030, bekommt die Dollar-Stärke eine breitere Bestätigung. Drehen beide Moves zurück, ist bei frühen Breakouts Vorsicht angebracht. Auch DAX-Trader können parallel beobachten, ob ein stärkerer Dollar mit veränderter Risikostimmung zur US-Eröffnung einhergeht.

PropDynamiq Trader sollten an diesen Inflection Points außerdem das Position Sizing eng kontrollieren. Mehrere Paare stehen direkt an offensichtlichen runden Marken; False Breaks können den Drawdown schnell erhöhen, wenn Positionen ohne Bestätigung eröffnet werden.

  • Filter für die US-Session: Auf Bestätigung zwischen AUD/USD und USD/CHF achten, bevor ein früher Dollar-Move als breiter Trend und nicht nur als isolierte Bewegung einzelner Paare gehandelt wird.

Die wichtigsten Punkte

Am Mittwoch dreht sich das Setup vor allem um Bestätigung an nahen technischen Pivots. AUD/USD liefert dabei zum Start das deutlichste Momentum-Signal.

  • AUD/USD: 1,3900 im Blick behalten; Akzeptanz darunter öffnet Raum bis 1,3850, während 1,3950 der erste Recovery-Trigger ist.
  • USD/JPY: 159,00 bleibt der Pivot, darunter wartet 158,50; auf der Oberseite liegen Widerstände bei 159,25 bis 159,50.
  • Dollar-Richtung über USD/CHF gegenprüfen: Über 0,8030 bleibt 0,8050 aktiv, unter 0,8025 verliert das bullishe Setup an Qualität.

Risikohinweis

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dieser Beitrag stellt keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Treffen Sie Entscheidungen stets auf Basis eigener Recherche.

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