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Market Open: USD/JPY testet 159,25 – Dollar-Paare an entscheidenden Marken | 25. Aug.
USD/JPY drückt an die 159,25, während USD/CAD zum Übergang von der europäischen in die US-Session bis 1,3860 gestiegen ist. Damit stehen zwei klar definierte Breakout-Zonen im Fokus. Die übrigen Major-FX-Paare handeln weiter in engen Spannen. Für Trader dürfte es heute interessanter sein, auf bestätigte Richtung zu warten, statt dem ersten Move nach dem Frankfurt-Open hinterherzulaufen.
USD/JPY: 159,25 ist der erste Breakout-Test
USD/JPY zeigt aktuell den klarsten Dollar-Move und notiert bei 159,24 nach zuvor 159,12, ein Plus von 0,08 %. Damit sitzt der Kurs praktisch direkt unter 159,25. Genau dort dürfte sich entscheiden, ob der Aufwärtsimpuls nach dem europäischen Handelsstart weiter trägt.
Ein nachhaltiger Break über 159,25 bringt zunächst 159,50 ins Spiel. Nimmt das Momentum zu, rückt anschließend die psychologisch wichtige Marke bei 160,00 in den Fokus. Für ein Long-Setup ist ein Break mit anschließend gehaltenem Retest attraktiver als der Kauf des ersten Spikes. Eine Ablehnung und ein Rückfall unter 159,10 würden das Bild dagegen verändern: Dann wären 159,00 und anschließend 158,75 die nächsten Zonen auf der Unterseite.
Entscheidend ist die Akzeptanz oberhalb der Marke. Ein kurzer Stich durch 159,25 mit sofortiger Rückkehr in die Range liefert ein schwaches Breakout-Signal. Mehrere bestätigte Schlusskurse darüber würden dagegen für eine Fortsetzung sprechen.
- •Trade-Setup: Für Longs auf Breakout und Retest von 159,25 achten, erstes Ziel 159,50. Unter 159,10 verliert das bullische Setup an Qualität und 159,00 wird zum ersten Downside-Ziel.
USD/CAD drückt an 1,3860, EUR/USD bleibt eingeklemmt
USD/CAD steigt um 0,08 % von 1,3849 auf 1,3860 und verschafft den Bullen damit einen leichten Vorteil für die laufende Session. Die unmittelbare Entscheidungszone liegt bei 1,3860–1,3870. Kann sich der Kurs darüber etablieren, öffnet sich Raum bis 1,3900. Scheitert der Ausbruch, wären 1,3850 und das vorherige Niveau bei 1,3849 die naheliegenden Rücklaufziele.
EUR/USD bewegt sich bei 0,8575 nach 0,85734 deutlich ruhiger und liegt lediglich 0,02 % im Plus. Das Momentum ist damit praktisch neutral. Die Zone zwischen 0,8570 und 0,8580 bildet die aktuelle Opening Compression. Ein sauberer Break über 0,8580 könnte 0,8600 aktivieren, während ein Verlust von 0,8570 den Blick auf 0,8550 lenkt. Solange keine der Grenzen fällt, bietet das Trading mitten in der Range wenig attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Gerade während der Frankfurt- und frühen US-Session ist Bestätigung hier wichtiger als Aktionismus.
GBP/USD liefert bei 0,7336 nach zuvor 0,73345 ein ähnliches Bild und gewinnt ebenfalls 0,02 %. Der nächste Widerstand liegt bei 0,7340, der erste Support bei 0,7330. Kommt auf einer Seite ein Break mit Follow-through, werden die runden Marken bei 0,7350 beziehungsweise 0,7300 zu den nächsten natürlichen Kursmagneten.
- •Trade-Setup: USD/CAD-Bullen brauchen einen Break über 1,3870, der anschließend hält, um 1,3900 anzugreifen. Bei EUR/USD bleibt 0,8570–0,8580 vorerst Niemandsland, bis der Markt die Range sauber verlässt.
AUD/USD mit stärkstem Prozent-Move – Kupfer liefert Bestätigung
AUD/USD notiert bei 1,3980 und damit 0,12 % über dem vorherigen Stand von 1,3963. Unter den vorliegenden Major-FX-Kursen ist das der stärkste prozentuale Anstieg. Damit rückt 1,4000 klar ins Zentrum. Die runde Marke ist psychologisch relevant und dürfte sowohl Breakout-Orders als auch Gewinnmitnahmen anziehen.
Für Momentum-Trader würde ein nachhaltiger Move über 1,4000 zunächst 1,4025 und anschließend 1,4050 favorisieren. Scheitert der Ausbruch und fällt AUD/USD wieder unter 1,3980, kommt die Zone 1,3960–1,3963 zurück auf den Radar. Auch Kupfer zeigt sich laut Overnight-Schlagzeilen stabil, wobei niedrige Lagerbestände an den Börsen im Fokus stehen. Für den rohstoffsensitiven Aussie ist das ein sinnvoller Cross-Check, aber kein eigenständiges Trading-Signal. Europäische Trader können zusätzlich beobachten, ob die allgemeine Risk-on/Risk-off-Stimmung im DAX den Move bestätigt oder gegenläufig läuft.
USD/SEK läuft dagegen in die andere Richtung und fällt um 0,11 % von 9,4997 auf 9,4896. Eine Erholung über 9,5000 würde den unmittelbaren bearishen Druck neutralisieren; solange der Kurs unter dieser runden Marke bleibt, ist 9,4800 das nächste Level im Blick. Da für heute keine konkreten Konjunkturtermine vorliegen, zählt Price Action mehr als der Versuch, einem möglichen Katalysator zuvorzukommen. Am PropDynamiq Desk würden wir die Positionsgröße an diesen Breakout-Marken bewusst kontrollieren, da Opening Moves gerade an engen Levels schnell wieder drehen können.
- •Trade-Setup: Bei AUD/USD ist 1,4000 der Trigger: Akzeptanz darüber spricht für 1,4025. Eine klare Ablehnung mit Rückfall unter 1,3980 öffnet dagegen den Weg zurück Richtung 1,3960.
Die wichtigsten Levels
Der Dienstag startet mit insgesamt neutralem Sentiment, bietet aber mehrere eng definierte FX-Zonen. Damit stehen klare Trigger und ebenso klare Invalidierungsmarken für die Frankfurt-, London- und US-Session bereit.
- •USD/JPY: Oberhalb von 159,25 liegt 159,50 im Fokus; unter 159,10 verschiebt sich das Setup in Richtung 159,00.
- •USD/CAD: 1,3870 ist der bullische Trigger Richtung 1,3900. EUR/USD muss zunächst die Range 0,8570–0,8580 verlassen, bevor sich saubereres Momentum ergibt.
- •AUD/USD: 1,4000 ist der technische Schlüsseltest des Tages. Ein Halten darüber öffnet 1,4025, ein Failed Break bringt 1,3960 wieder ins Spiel.
Risikohinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Treffen Sie Entscheidungen ausschließlich auf Basis Ihrer eigenen Recherche.
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