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Market Open: Dollar-Ausbrüche rücken wichtige FX-Level in den Fokus — 24. August

PropDynamiq ResearchAugust 24, 20263 Min. Lesezeit

USD/CAD liefert zum Übergang von der europäischen in die US-Session den auffälligsten Move: Das Paar steigt um 0,79 % auf 1,3849, während der Dollar in mehreren Majors zulegt. Auch USD/JPY hat die 159,00 zurückerobert. Damit steht zum Wochenstart eine Frage im Mittelpunkt: Setzt sich der Breakout fort oder folgt zum US-Open eine schnelle Rejection?

USD/CAD-Breakout gibt früh das Tempo vor

USD/CAD ist von 1,3740 auf 1,3849 gestiegen – ein Plus von 0,79 % und damit klar der stärkste Move im vorliegenden FX-Snapshot. Die 1,3800 wird dadurch zur ersten wichtigen Marke. Solange Käufer diese runde Zone bei Rücksetzern verteidigen, bleibt die Struktur bullish und ein neuer Anlauf auf 1,3850 sowie anschließend 1,3900 möglich.

Für einen Long-Einstieg ist es nicht zwingend attraktiv, dem Kurs bei 1,3849 hinterherzulaufen. Interessanter wäre ein Pullback in den Bereich 1,3800–1,3820, der hält und ein Higher Low ausbildet. Alternativ liefert ein nachhaltiger Break über 1,3850 Momentum-Bestätigung. Fällt der Kurs dagegen unter 1,3800 zurück und schafft keinen Reclaim, wird der Ausbruch anfällig; dann rückt die vorherige Zone um 1,3740 wieder auf die Unterseite in den Fokus.

Im vorliegenden Wirtschaftskalender stehen keine relevanten Termine. Gerade deshalb sollten Trader nicht jeden Spike zur Frankfurter oder US-Eröffnung als fundamental bestätigten Breakout interpretieren. Dünnere Montagsliquidität und Bewegungen an den Anleihemärkten können trotzdem schnelle Reversals auslösen.

  • Setup: 1,3800–1,3820 als Support beobachten, 1,3850 ist der direkte Breakout-Trigger. Unter 1,3800 verliert das bullishe Momentum deutlich an Qualität.

USD/JPY über 159,00: Bestätigung oder Fehlausbruch?

USD/JPY notiert nach einem Anstieg von 0,26 % bei 159,12, ausgehend von 158,70. Damit liegt der Kurs knapp über der psychologisch wichtigen 159,00. Genau hier zählt Bestätigung statt blindes Breakout-Trading. Kann sich das Paar nach der europäischen Session oberhalb von 159,00 etablieren, bleibt 159,50 das nächste Ziel; darüber wartet mit 160,00 die deutlich größere Widerstandszone.

Eine Rejection zurück unter 159,00 würde das Bild schnell verändern. Die vorherige Marke bei 158,70 wäre dann der erste Support-Test. Ein Bruch darunter würde den frühen Montagsausbruch zum Failed Breakout machen und könnte 158,50 freigeben. Da zugleich die Bondmärkte im Fokus stehen, bleiben Renditebewegungen auch ohne geplante Konjunkturdaten ein möglicher Volatilitätstreiber.

USD/CHF bestätigt den breiteren Dollar-Bid und steigt um 0,40 % von 0,79947 auf 0,8026. Technisch ist hier die 0,8000 entscheidend. Solange sie hält, bleibt ein Test von 0,8050 möglich. Ein Rückfall unter 0,8000 würde dagegen einen großen Teil der frühen Breakout-Struktur neutralisieren.

  • Setup: Bei USD/JPY dient 159,00 als Session-Pivot. Akzeptanz darüber spricht für 159,50; ein Fehlausbruch darunter verschiebt den Fokus auf 158,70 und 158,50.

EUR, GBP und AUD: Grüne Kurse nicht automatisch als Dollar-Schwäche lesen

Der bereitgestellte Feed zeigt EUR/USD bei 0,8573, ein Plus von 0,30 % gegenüber 0,85477, sowie GBP/USD bei 0,7335, 0,16 % höher als 0,73228. Diese Kurse sind für die übliche Darstellung von EUR/USD und GBP/USD untypisch und sollten vor jeder Order mit den Quotes der eigenen Trading-Plattform abgeglichen werden. Rein auf Basis dieses Feeds liegt der kurzfristige EUR/USD-Support bei 0,8550 und der Widerstand bei 0,8600. Für GBP/USD liegen 0,7300 darunter und 0,7350 unmittelbar darüber.

Auch AUD/USD wird mit ungewöhnlichen 1,3963 angegeben, nach 1,3951 beziehungsweise einem Plus von 0,09 %. Vor einem Trade ist auch hier ein Cross-Check Pflicht. Nach den gelieferten Daten fungiert 1,3950 als Pivot und 1,4000 als naheliegender Widerstand. EUR/GBP bildet unter den aufgeführten Crosses die Ausnahme und verliert 0,14 % auf 0,8555. Unterhalb von 0,8550 könnte sich die relative Euro-Schwäche ausweiten; 0,8570–0,8575 ist die erste relevante Recovery-Zone.

Für den US-Open zählt deshalb vor allem Confirmation. USD/CAD, USD/JPY und USD/CHF signalisieren Dollar-Stärke, während mehrere andere Dollar-Paare im Feed gleichzeitig im Plus stehen. Zusammen mit den ungewöhnlichen Quotes spricht das dafür, konkrete Price-Action-Level zu handeln, statt eine einheitliche USD-Story zu erzwingen. Auch mit Blick auf die Frankfurter Session und mögliche DAX-/Risk-Sentiment-Impulse sollten PropDynamiq Trader Live-Kurse und Spreads beim Broker prüfen, bevor diese Marken für Entries oder Risk Limits genutzt werden.

  • Setup: Saubere Retests haben Priorität: Bei EUR/GBP ist ein Break unter 0,8550 der klarste Continuation-Trigger. Ein Reclaim über 0,8575 würde das bearishe Setup dagegen schwächen.

Die wichtigsten Punkte

Für die US-Session entscheidet sich das Setup daran, ob die frühen Montags-Breakouts ihre ersten ernsthaften Retests überstehen.

  • USD/CAD: 1,3800–1,3820 dient als Support; nachhaltiger Handel über 1,3850 öffnet den Weg Richtung 1,3900.
  • USD/JPY: 159,00 ist der Session-Pivot, mit 159,50 auf der Oberseite und 158,70 darunter.
  • Die ungewöhnlichen EUR/USD-, GBP/USD- und AUD/USD-Quotes vor einem Trade unbedingt mit den Live-Kursen der eigenen Plattform abgleichen.

Risikohinweis

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Treffen Sie Entscheidungen stets auf Basis eigener Recherche.

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