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Market Open: Dollar-Crosses testen Schlüsselmarken, Verkaufsdruck nimmt am Freitag zu — 21. Aug.

PropDynamiq ResearchAugust 21, 20263 Min. Lesezeit

Das klarste Signal zum Freitag ist das Momentum: Im vorliegenden FX-Feed verliert EUR/USD 0,15 %, GBP/USD 0,22 % und AUD/USD 0,86 %, während USD/JPY bei 158,70 festhängt. Damit stehen zur Frankfurter Session und mit Blick auf den US-Open vor allem die nächsten runden Support- und Resistance-Zonen im Mittelpunkt.

Europa-Open: EUR und GBP laufen in den Support

EUR/USD steht laut Feed bei 0,8548 nach zuvor 0,85609, ein Minus von 0,15 %. Technisch dreht sich zunächst alles um 0,8550. Der Kurs notiert bereits knapp darunter; entscheidend ist nun, ob die Flows aus Frankfurt und später den USA das Paar unter dieser Marke halten. Akzeptanz unter 0,8550 öffnet Raum Richtung 0,8525 und 0,8500. Ein schneller Reclaim über 0,8560 würde dagegen für einen Failed Breakdown sprechen und den vorherigen Bereich um 0,85609 wieder aktivieren.

Bei GBP/USD ist der Verkaufsdruck etwas stärker: 0,7323 nach 0,73388 entsprechen einem Rückgang von 0,22 %. Die relevante Support-Zone liegt bei 0,7320 bis 0,7300. Solange Erholungen unter etwa 0,7340 auslaufen, bleibt das Short-Setup technisch sauberer. Ein nachhaltiger Bruch von 0,7300 könnte Momentum-Trader anziehen. Holt sich das Paar dagegen 0,7340 zurück, verliert die bearishe Intraday-Struktur an Qualität und 0,7360 rückt in den Fokus.

Vor Orders ist allerdings ein wichtiger Datenhinweis zu beachten: Die gelieferten Kursstände für EUR/USD, GBP/USD und AUD/USD sind für diese Paarbezeichnungen ungewöhnlich. Trader sollten deshalb die tatsächlich handelbaren Broker-Kurse prüfen, bevor sie die genannten Marken verwenden. Prozentuale Veränderungen und Levels entsprechen hier dem bereitgestellten Feed.

  • EUR/USD-Trigger: 0,8550 beobachten. Nachhaltig darunter sprechen 0,8525/0,8500 für die Short-Seite; ein Reclaim von 0,8560 mahnt zur Vorsicht beim Hinterherjagen von Shorts.
  • GBP/USD-Trigger: 0,7300 ist die zentrale Marke auf der Unterseite, 0,7340 das erste relevante Recovery-Level.

USD/JPY konsolidiert eng um 158,70

USD/JPY liefert im Feed die klarere Price-Action-Struktur. Bei 158,70 nach zuvor 158,76 liegt das Paar lediglich 0,04 % tiefer. Damit bleibt 159,00 als runde Marke die offensichtliche Liquiditätszone auf der Oberseite, während Trader bei 158,50 auf die erste belastbare Unterstützung achten sollten.

Für den US-Open bietet sich hier Reaktion statt Antizipation an. Ein Break über 159,00 mit erfolgreichem Retest könnte 159,25 und 159,50 freigeben. Scheitern Käufer dagegen mehrfach unter 159,00 und fällt anschließend 158,50, dreht das Setup in Richtung 158,00. Solange der Kurs zwischen diesen Marken komprimiert bleibt, bietet ein Einstieg mitten in der Range um 158,70 ein schwächeres Chance-Risiko-Verhältnis als ein bestätigter Trade an den Range-Grenzen.

  • Breakout-Map: Über 159,00 rücken 159,25 bis 159,50 in den Fokus; unter 158,50 verschiebt sich das Ziel Richtung 158,00.

AUD führt die Bewegung an, CAD und CHF liefern Bestätigung

AUD/USD zeigt im vorliegenden Snapshot mit Abstand das stärkste Momentum: minus 0,86 % auf 1,3951 nach 1,4072. Gegenüber den übrigen Majors ist das eine deutliche Bewegung. Die erste Entscheidungszone liegt bei 1,3950. Bleibt der Kurs darunter, kommt 1,3900 ins Spiel; ein Reclaim von 1,4000 wäre dagegen das erste Signal, dass der Freitags-Selloff absorbiert wird. Da die Bewegung bereits weit gelaufen ist, wirkt ein Short direkt in den Support weniger attraktiv als ein schwacher Pullback oder ein bestätigter Breakdown.

USD/CAD verliert derweil 0,22 % auf 1,3740 nach 1,3770. Damit bilden 1,3700 auf der Unterseite und 1,3770 bis 1,3800 darüber die relevanten Grenzen. USD/CHF läuft in die Gegenrichtung, gewinnt 0,06 % auf 0,7995 und drückt direkt gegen 0,8000. Ein sauberer Break über die runde Marke könnte Anschlusskäufe auslösen; eine klare Ablehnung würde das Paar dagegen in der Zone um 0,7980 bis 0,8000 halten.

Über alle Märkte hinweg ergibt sich damit kein sauberer, einheitlicher Dollar-Trade, auch wenn zum Wochenausklang weichere US-Renditen und ein schwächerer Dollar die Schlagzeilen prägen. Auch die Korrelation mit DAX und europäischem Risk Sentiment sollte während der Frankfurt-Session eher als Bestätigung dienen, nicht als alleiniger Trigger. PropDynamiq Trader sollten jedes FX-Paar nach seiner eigenen Struktur handeln und an den genannten Levels auf Bestätigung warten, statt eine einzige Makro-These auf jeden Chart zu übertragen.

  • AUD-Setup: Unter 1,3950 behalten Verkäufer die Kontrolle mit 1,3900 als nächstem Fokus. Ein Reclaim von 1,4000 würde das kurzfristig bearishe Momentum infrage stellen.
  • CHF-Setup: Bei USD/CHF um 0,7995 ist 0,8000 für die US-Session die klare Breakout-oder-Rejection-Marke.

Die wichtigsten Punkte

Die interessantesten Setups am Freitag liegen direkt an runden Marken. Bestätigung ist deshalb wichtiger, als einer bereits laufenden Bewegung hinterherzuspringen.

  • EUR/USD unter 0,8550 hält 0,8525 und 0,8500 im Fokus; ein Reclaim von 0,8560 würde die unmittelbare Breakdown-Idee entkräften.
  • Bei USD/JPY sind 158,50 und 159,00 die entscheidenden Marken. Einstiege mitten in der Range bieten das schlechtere Chance-Risiko-Profil.
  • AUD/USD liegt bereits 0,86 % im Minus. Interessanter sind ein bestätigter Bruch unter 1,3950 oder ein gescheiterter Rebound als ein blinder Short direkt in den Support.

Risikohinweis

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Treffen Sie Handelsentscheidungen stets auf Basis eigener Recherche.

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