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Market Open: Dollar-Paare testen Schlüsselmarken, AUD bricht nach oben aus — 19. August
Das sauberste Setup für die Mittwochssession liefert USD/JPY: Nach einem Minus von 0,38 % steht die 159,00er-Zone im Test. Gleichzeitig ist AUD/USD mit +0,50 % der klare Momentum-Mover. Das übergeordnete Sentiment wird als bearish eingestuft – entsprechend zählt Bestätigung mehr als das Hinterherlaufen nach dem ersten Impuls.
USD/JPY nimmt den Support bei 159,00 ins Visier
USD/JPY handelt bei 159,09 nach zuvor 159,70 und drückt damit direkt auf die psychologisch wichtige 159,00er-Marke. Für den Übergang von der Frankfurt-/Europa-Session in den US-Handel ist das die zentrale Marke im Chart. Ein nachhaltiger Bruch darunter würde die aktuelle Struktur aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs bestätigen und zunächst den Bereich um 158,50 öffnen.
Hält dagegen 159,00 und holt sich der Kurs 159,30–159,40 zurück, verändert sich das Setup. Dann wäre der frühe Abverkauf zunächst absorbiert, mit 159,70 als erstem Recovery-Ziel. Oberhalb davon rückt die große psychologische Widerstandsmarke bei 160,00 in den Fokus.
USD/CHF zeigt kurzfristig ein ähnliches Bild und liegt mit 0,8102 rund 0,29 % unter dem vorherigen Stand von 0,81254. Die 0,8100 ist der direkte Support. Ein klarer Schlusskurs darunter spricht für Fortsetzung; eine deutliche Rejection mit Rücklauf über etwa 0,8125 würde das bearishe Setup dagegen abschwächen.
- •Setup: Bei USD/JPY auf einen bestätigten Bruch der 159,00 Richtung 158,50 achten. Alternativ kann ein Fehlausbruch mit Reclaim der 159,30 den Weg zurück zur 159,70 öffnen.
EUR/USD und GBP/USD bleiben unter Druck
Der bereitgestellte Live-Feed weist EUR/USD bei 0,8617 aus, ein Minus von 0,25 % gegenüber 0,86386. Auf Basis dieser Kurse ist 0,8600 der naheliegende psychologische Support, während 0,8639 den ersten Widerstand markiert. Unter 0,8600 behalten die Verkäufer die Kontrolle. Hält die Marke und EUR/USD erobert 0,8639 zurück, wäre dagegen ein Short-Covering-Move Richtung 0,8650 denkbar. Für Trader zur Frankfurt-Session bleiben die Reaktionen an diesen Marken entscheidend.
GBP/USD wird bei 0,7377 notiert, nach 0,73933 zuvor und damit 0,22 % tiefer. Der direkte Support liegt bei 0,7370–0,7375, die relevante Recovery-Zone bei 0,7393–0,7400. Wer auf Trendfortsetzung setzt, sollte nicht direkt in den Support hinein verkaufen. Ein Break unter 0,7370 mit anschließendem Retest und Rejection liefert eine deutlich sauberere Struktur als das Chasen des ersten Abwärtsimpulses.
Wichtig ist allerdings die Datenqualität: Die für dieses Update gelieferten Notierungen für EUR/USD, GBP/USD und AUD/USD wirken im Vergleich zu üblichen Marktquotierungen ungewöhnlich. PropDynamiq Trader sollten deshalb vor jeder Order die tatsächlichen Live-Kurse auf ihrer Execution-Plattform prüfen. Gerade bei EUR-Paaren während der europäischen Session können falsche Referenzkurse das gesamte technische Setup verzerren.
- •Bestätigung: Bei EUR/USD und GBP/USD Break plus Retest abwarten, statt einen Support-Bruch vorwegzunehmen. Die vorherigen Referenzkurse liefern dabei klare Invalidierungszonen.
AUD-Stärke liefert den Momentum-Trade
AUD/USD ist im gelieferten Feed der klare Ausreißer und steigt um 0,50 % von 1,4062 auf 1,4133. Damit liegt 1,4100 als erster technischer Pivot unter dem aktuellen Kurs. Verteidigen die Käufer diese Marke bei einem Pullback, bleibt das Momentum intakt. Danach wird 1,4150 zum kurzfristigen Breakout-Level, gefolgt von der psychologisch wichtigen Zone um 1,4200.
Ein Rückfall unter 1,4100 wäre das erste Warnsignal, dass der Move an Kraft verliert. Die deutlichere bearishe Invalidierung liegt bei 1,4062, dem vorherigen Referenzkurs. Fällt AUD/USD darunter, wäre der gemeldete Anstieg praktisch wieder abgegeben und ein tieferer Retracement wahrscheinlicher als ein neuer Momentum-Einstieg.
USD/CAD bietet das Gegenstück dazu: Mit 1,3872 nach 1,3874 bewegt sich das Paar nahezu unverändert. Innerhalb dieser Range gibt es keinen Grund, eine Richtung zu erzwingen. Interessant wird es erst, wenn der Markt am Support bei 1,3850 oder am Widerstand bei 1,3900 klare Price Action zeigt und anschließend Expansion liefert.
Für die Asien-Session liegen im bereitgestellten Datensatz weder verifizierte Indexbewegungen noch US-Pre-Market-Gaps oder bestätigte Wirtschaftstermine vor. Künstlich einen fundamentalen Katalysator zu konstruieren, würde daher nur Noise erzeugen. Zum heutigen Open zählt die Price Action: Schlüsselmarken beobachten, Retests abwarten und die Invalidierung eng definieren. Auch mögliche DAX-Korrelationen sollten erst gehandelt werden, wenn sie im laufenden Frankfurt-Handel tatsächlich sichtbar sind.
- •Momentum-Trigger: Solange AUD/USD über 1,4100 bleibt, ist die gemeldete Aufwärtsstruktur intakt. Ein Fall unter 1,4062 würde das Setup negieren.
Die wichtigsten Punkte
Zum Mittwoch-Open geht es vor allem darum, ob die frühen FX-Bewegungen den Übergang von Europa in die US-Session überstehen. First-Touch-Momentum hinterherzulaufen ist weniger attraktiv als bestätigte Breaks und Retests.
- •USD/JPY: 159,00 ist der Schlüssel-Support. Break plus Retest sprechen für 158,50; ein Reclaim von 159,30 bringt 159,70 wieder ins Spiel.
- •EUR/USD und GBP/USD: Im gelieferten Feed bleibt der Druck abwärtsgerichtet. Shorts erst nach Bestätigung unter den nahegelegenen Supports verfolgen.
- •AUD/USD: 1,4100 ist der entscheidende Pivot. Hält die Marke, bleiben 1,4150 und potenziell 1,4200 Ziele; 1,4062 ist die zentrale Invalidierung.
Risikohinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies ist keine Anlageberatung. Prüfe Märkte und Setups immer eigenständig.
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