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Market Open: Dollar testet Breakout-Zonen, GBP-Setup nimmt Form an — 18. August
USD/JPY ist zum Dienstag-Open der Chart im Fokus: Das Paar liegt 0,30 % höher bei 159,70 und klopft damit an die psychologisch wichtige 160,00er-Zone. Auch das Pfund zieht an. Der vorliegende GBP/USD-Kurs steigt um 0,25 % auf 0,7393, während Trader auf eine entstehende inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation achten.
USD/JPY: 160,00 ist das entscheidende Level
USD/JPY ist vom vorherigen Referenzkurs bei 159,23 auf 159,70 gestiegen. Damit liegt 160,00 in direkter Reichweite, während der europäische Handel in Richtung US-Session übergeht. Für Trader aus Frankfurt ist die runde Marke der klarste Entscheidungspunkt im Chart. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die kurzfristig bullische Struktur bestätigen; eine deutliche Ablehnung könnte dagegen die Breakout-Käufer schnell unter Druck setzen.
Für Momentum-Trader besteht das sauberere Long-Setup nicht darin, direkt unter 160,00 hinterherzukaufen. Interessanter wäre ein Break über 160,00, anschließend ein erfolgreicher Retest und dann ein Angriff auf 160,30 bis 160,50. Verteidigen die Verkäufer dagegen die Marke und fällt der Kurs wieder unter 159,50, gewinnt das Failed-Breakout-Szenario an Relevanz. Die erste Downside-Zone liegt dann bei 159,20 bis 159,25 und damit nahe dem vorherigen Referenzkurs.
Auch andere Dollar-Crosses zeigen, dass die USD-Nachfrage nicht verschwunden ist. USD/CHF steigt vom Referenzwert 0,80989 um 0,33 % auf 0,8125 und weist damit unter den vorliegenden großen Dollar-Paaren den stärksten prozentualen Anstieg auf. USD/CAD legt gleichzeitig um 0,11 % auf 1,3874 zu.
- •USD/JPY-Setup: Über 160,00 mit bestätigtem Hold rücken 160,30 bis 160,50 in den Fokus. Unter 159,50 könnte ein gescheiterter Breakout einen Retest von 159,20 bis 159,25 auslösen.
GBP und EUR: Breakouts brauchen Bestätigung
Der vorliegende GBP/USD-Kurs steht bei 0,7393 und damit 0,25 % über dem Referenzwert von 0,73751. Sterling bringt zudem einen eigenen technischen Trigger mit: Marktbeobachter sehen vor der Session eine mögliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Dadurch ist der Bereich um 0,7400 mehr als nur eine weitere runde Marke. Er könnte als Nackenlinie und Momentum-Trigger fungieren.
Ein sauberer Intraday-Schlusskurs über 0,7400 würde zunächst 0,7425 und danach 0,7450 auf die Watchlist bringen. Scheitert GBP/USD hingegen an 0,7400 und fällt anschließend unter 0,7375, verliert das bullische Chartbild an Qualität und 0,7350 rückt in den Fokus. Die Nackenlinie vorwegzunehmen ist wenig attraktiv: Gerade wenn ein viel beachtetes Chartmuster auf eine runde Marke trifft, zählt die Bestätigung.
Auch der vorliegende EUR/USD-Kurs zieht an: plus 0,15 % von 0,86259 auf 0,8639. Hier bildet 0,8650 den unmittelbaren Widerstand. Etabliert sich der Kurs darüber, wäre 0,8675 das nächste Ziel; eine Ablehnung mit anschließendem Bruch von 0,8625 würde dagegen 0,8600 freilegen. EUR/GBP notiert gleichzeitig 0,10 % höher bei 0,8558. Die Sterling-Stärke ist über die Crosses hinweg also nicht einheitlich, was auch EUR-Trader in der Frankfurt-Session im Blick behalten sollten.
- •GBP-Trigger: Bei 0,7400 auf bestätigte Akzeptanz oberhalb des Widerstands achten, statt den Move vorher zu jagen. 0,7375 ist die erste relevante Invalidation-Zone.
US-Open-Playbook: Retest handeln, nicht den ersten Spike
Die breitere Price Action ist positiv, aber gemischt genug, um späte Einstiege schnell zu bestrafen. AUD/USD liegt 0,19 % höher bei 1,4062, während USD/SEK um 0,38 % auf 9,5249 gestiegen ist. Da im vorliegenden Wirtschaftskalender keine Termine aufgeführt sind, könnten technische Levels besonders viel Gewicht behalten, bis neue Headlines oder die US-Flows frische Impulse liefern. Auch für den DAX bleibt damit vor allem die Reaktion auf Dollar-Stärke und den US-Start als kurzfristiger Cross-Market-Faktor relevant.
Bei AUD/USD ist 1,4050 die nächste Support-Zone, während 1,4100 den offensichtlichen Test auf der Oberseite darstellt. Solange 1,4050 hält, behalten die Käufer die Kontrolle und ein Lauf Richtung 1,4100 bleibt möglich. Ein Rückfall unter 1,4035, nahe dem vorherigen Referenzkurs, würde den frühen Anstieg dagegen in Richtung eines möglichen False Breakouts drehen.
Der gemeinsame Nenner zum US-Open: Mehrere Paare stehen nach frühen Kursgewinnen direkt an runden Widerstandsmarken. PropDynamiq Trader sollten beobachten, ob diese Levels nach der typischen Opening-Volatilität tatsächlich zu Support werden, statt bereits den ersten Stich darüber als Bestätigung zu werten. Breakout, Retest und Hold liefern die sauberere technische Struktur und gleichzeitig einen klareren Punkt für die Invalidation.
- •Execution-Fokus: 160,00 bei USD/JPY, 0,7400 beim vorliegenden GBP/USD-Kurs und 1,4100 bei AUD/USD sollten sich erst als Breakout-Levels bestätigen, bevor Momentum-Trades interessant werden.
Die wichtigsten Punkte
Das Setup zum Dienstag-Open dreht sich vor allem um Bestätigung an wichtigen technischen Barrieren. Mehrere frühe Gewinner handeln bereits direkt an klaren Entscheidungszonen.
- •USD/JPY: Fortsetzung wird vor allem interessant, wenn 160,00 bricht und anschließend hält. Unter 159,50 auf einen Failed Breakout Richtung 159,20 bis 159,25 achten.
- •GBP/USD: Der vorliegende Kurs testet die Zone um 0,7400. Akzeptanz darüber öffnet Raum bis 0,7425 bis 0,7450; ein Bruch unter 0,7375 schwächt das bullische Setup.
- •AUD/USD: 1,4050 dient kurzfristig als Support, 1,4100 als Widerstand. Ein Rückfall unter 1,4035 würde den bisherigen Anstieg von 0,19 % infrage stellen.
Risikohinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Führe immer deine eigene Analyse und Recherche durch.
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