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Market Open: Dollar testet wichtige FX-Marken zum Wochenstart — 17. August
EUR/USD gibt zum Wochenstart 0,22 % auf 0,8626 nach, während USD/JPY 0,14 % höher bei 159,23 notiert. Damit stehen für die Frankfurt- und Europasession zwei klare technische Zonen im Fokus. Entscheidend wird, ob Trader die ersten Moves ausbauen oder ob die Kurse zurück in Richtung der Freitags-Referenzmarken drehen.
EUR/USD: 0,8600 wird zur entscheidenden Marke
EUR/USD ist von der vorherigen Referenz bei 0,86453 auf 0,8626 gefallen, ein Minus von 0,22 %. Damit rückt die runde Marke bei 0,8600 in direkte Reichweite. Sie ist der zentrale psychologische Support für die Frankfurt-Session, den weiteren europäischen Handel und später den US-Open.
Price Action unter 0,8620 hält zunächst die Verkäufer am Steuer und öffnet den Weg Richtung 0,8600. Ein sauberer Break mit anschließend gescheitertem Retest würde das Short-Setup bestätigen; darunter wäre 0,8580 die nächste relevante Zone. Direkt in die runde Marke hinein sollte Schwäche allerdings nicht blind verkauft werden. Eine deutliche Rejection bei 0,8600 könnte EUR/USD zurück an 0,8645 drücken, wo der erste relevante Widerstand wartet.
EUR/GBP liefert dabei wichtigen Kontext: Der Cross liegt 0,06 % höher bei 0,8550. Die Euro-Schwäche zieht sich also nicht gleichmäßig durch alle EUR-Paare. Für Trader ist deshalb die konkrete Reaktion von EUR/USD am Support aussagekräftiger als die pauschale Annahme eines breiten Euro-Sell-offs.
- •Setup: 0,8600 auf einen Break-and-Retest-Short beobachten. Hält der Support dagegen, wird 0,8645 zum ersten Erholungsziel und Widerstandstest.
USD/JPY: Käufer drücken Richtung 159,50
USD/JPY läuft in die Gegenrichtung und handelt bei 159,23 nach zuvor 159,01. Die Zone um 159,00 fungiert nun als erster Intraday-Pivot, während bei 159,50 der unmittelbare Widerstand liegt. Darüber wartet mit 160,00 die deutlich wichtigere psychologische Marke.
Für Momentum-Trader ist die Struktur klar: Etabliert sich USD/JPY über 159,50, wird ein Lauf in Richtung 160,00 wahrscheinlicher. Ein Breakout, der schnell wieder unter 159,50 zurückfällt, wäre dagegen ein Warnsignal für nachlassendes Momentum. Bricht anschließend auch 159,00, rückt 158,50 als nächste Downside-Zone in den Fokus. In einem laufenden Pullback Longs zu erzwingen, bietet hier wenig Vorteil.
Andere Dollar-Paare bestätigen allerdings keine pauschale USD-Stärke. USD/CHF verliert 0,23 % auf 0,8099, USD/CAD gibt 0,12 % auf 1,3859 nach. USD/JPY sollte deshalb als eigenständiger Momentum-Trade betrachtet werden. Gerade an 159,50 ist technische Bestätigung wichtiger als ein vorschneller Einstieg.
- •Setup: Ein bestätigtes Halten über 159,50 spricht für eine Fortsetzung Richtung 160,00. Eine Rejection mit anschließendem Verlust von 159,00 verschiebt den Fokus auf 158,50.
GBP/USD und AUD/USD: Schwacher Start bleibt relevant
GBP/USD verliert 0,17 % auf 0,7375 nach zuvor 0,73874. Solange 0,7400 nicht zurückerobert wird, bleibt die runde Marke Widerstand. Verkäufer können auf gescheiterte Erholungen in den Bereich 0,7390 bis 0,7400 achten; unter 0,7370 käme 0,7350 ins Spiel. Ein nachhaltiger Move über 0,7400 würde die kurzfristig bearishe Struktur dagegen invalidieren und Raum für eine stärkere Erholung schaffen.
AUD/USD zeigt mit minus 0,60 % den größten prozentualen Rückgang auf dem vorliegenden FX-Board und fällt von 1,4120 auf 1,4035. Damit ist 1,4000 der zentrale Support für den nächsten Impuls. Ein klarer Bruch darunter würde den Abwärtsdruck bestätigen. Verteidigen Käufer die Marke, dient 1,4120 als naheliegende Referenz für einen Rebound.
Im vorliegenden Wirtschaftskalender stehen keine relevanten Termine, daher bekommen Opening Range und technische Bestätigung zusätzliches Gewicht. Auch die Stimmung rund um den DAX und den europäischen Risiko-Trade kann während der Frankfurt-Session Hinweise liefern. Für PropDynamiq Trader heißt das vor allem: Execution einfach halten und auf Breaks, Retests sowie Failed Breakouts warten, statt einen Turn vor der Bestätigung durch den Markt vorwegzunehmen.
- •Setup: Bei GBP/USD bleibt unter 0,7400 die Short-Seite interessant, mit 0,7350 im Blick. Bei AUD/USD entscheidet 1,4000 zwischen Trendfortsetzung und einem Rebound Richtung 1,4120.
Die wichtigsten Marken im Überblick
Die interessantesten Montag-Setups liegen an klaren psychologischen Levels. Entscheidend ist deshalb die Bestätigung durch Price Action, nicht das Hinterherlaufen hinter dem ersten Move.
- •EUR/USD: 0,8600 ist der Pivot. Ein bestätigter Break spricht für 0,8580, eine Verteidigung der Marke kann 0,8645 wieder ins Spiel bringen.
- •USD/JPY: Bei 159,50 auf Breakout-Bestätigung Richtung 160,00 achten. Unter 159,00 verliert die bullishe Intraday-Struktur an Stärke.
- •AUD/USD und GBP/USD: 1,4000 beziehungsweise 0,7400 sind die Entscheidungsmarken. Failed Retests können Einstieg und Invalidation sauber definieren.
Risikohinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung dar. Führe stets deine eigene Analyse durch.
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