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Market Open: Dollar testet Breakout-Zonen, USD/JPY nimmt 160 ins Visier — 13. August

PropDynamiq ResearchAugust 13, 20263 Min. Lesezeit

USD/JPY ist vor dem US-Open am Donnerstag der Chart, den Trader im Blick haben sollten. Das Paar liegt 0,15 % höher bei 159,33 und schiebt sich an die psychologisch wichtige 160,00 heran. Nach den Bewegungen der Frankfurt-Session stehen bei mehreren FX-Paaren klare Breakout-oder-Fade-Entscheidungen an.

USD/JPY: An der 160,00 entscheidet sich das Setup

USD/JPY ist von 159,09 auf 159,33 gestiegen und bringt damit die runde 160,00 in Reichweite. Schon der erste Test dürfte für Volatilität sorgen. Ein sauberer Push über 159,50 würde die Käufer am Steuer halten und den Bereich 159,80–160,00 öffnen. Wiederholte Abweisungen unter 159,50 wären dagegen ein erstes Signal, dass dem aktuellen Impuls die Luft ausgeht.

Für Momentum-Trader wirkt ein Break über 159,50 mit anschließend bestätigtem Retest deutlich sauberer, als direkt unterhalb von 160,00 einem Spike hinterherzulaufen. Der erste Support liegt um 159,10 und damit nahe der zuvor gemeldeten Quote. Fällt USD/JPY wieder darunter, wäre die kurzfristige Breakout-Struktur beschädigt und 158,80 käme als nächste Marke ins Spiel.

USD/CHF und USD/CAD unterstreichen die feste USD-Tendenz in diesen Crosses. USD/CHF gewinnt 0,17 % auf 0,8126 nach zuvor 0,81126, USD/CAD ebenfalls 0,17 % auf 1,3949 nach 1,3926. Bei USD/CHF ist 0,8130 interessant, bei USD/CAD die Zone 1,3950–1,4000. Beides sind nahe Widerstände, an denen der Dollar weitere Bestätigung braucht.

  • Setup: Über 159,50 bleibt bei USD/JPY die Fortsetzung in Richtung 159,80 und 160,00 interessant. Unter 159,10 verliert das kurzfristig bullische Setup deutlich an Qualität.

EUR/USD und GBP/USD: Dem ersten Break nicht hinterherlaufen

Der bereitgestellte EUR/USD-Kurs liegt bei 0,8670 und damit 0,09 % über 0,86618. In diesem Feed fungiert 0,8670 als unmittelbarer Pivot, darüber folgt bei 0,8680–0,8700 die nächste Widerstandszone. Hält der Kurs oberhalb von 0,8670, spricht das für einen erneuten Test nach oben. Ein Rückfall durch 0,8660 würde dagegen einen möglichen False Break signalisieren und den Bereich um 0,86618 wieder unter Druck setzen. Für Trader aus Frankfurt und dem Euroraum ist hier besonders relevant, ob die US-Session die europäische Bewegung bestätigt oder komplett dreht.

GBP/USD zeigt relativ mehr Momentum und steigt um 0,25 % von 0,73935 auf 0,7412. Entscheidend ist zunächst, ob sich Käufer oberhalb von 0,7420 etablieren können. Gelingt die Acceptance, wäre 0,7450 das nächste plausible technische Ziel. Wird 0,7420 abverkauft, rücken 0,7400 und anschließend 0,73935 als Supports in den Fokus.

Wichtig: Die angegebenen Kurse für EUR/USD und GBP/USD entsprechen nicht den üblichen Marktkonventionen. Vor Orders sollten Trader deshalb unbedingt Symbolrichtung und Live-Kurse ihres Brokers prüfen. Sämtliche genannten Levels basieren ausschließlich auf dem gelieferten Feed und wurden nicht anhand unabhängiger Echtzeitkurse verifiziert.

  • Relative-Stärke-Signal: EUR/GBP steigt ebenfalls um 0,16 % auf 0,8549. Der stärkere prozentuale Anstieg von GBP/USD bedeutet daher nicht automatisch, dass Sterling im gesamten FX-Komplex Stärke zeigt.

AUD/USD führt die Majors an — 1,4200 im Fokus

AUD/USD liefert unter den bereitgestellten Major-Paaren den stärksten prozentualen Anstieg: plus 0,28 % auf 1,4181 nach zuvor 1,4142. Damit liegt die runde 1,4200 direkt vor dem Markt. Ein nachhaltiger Break darüber würde technisch Raum bis 1,4250 schaffen. Eine klare Rejection an 1,4200 mit anschließendem Rückfall unter 1,4140 wäre dagegen ein klassisches Failed-Breakout-Signal.

Der stärkste Wert im gesamten Datensatz ist USD/SEK mit plus 0,39 % auf 9,5617 nach 9,5249. Die kurzfristige Entscheidungsmarke liegt bei 9,5600. Bleibt der Kurs darüber, kommt 9,6000 auf den Radar. Ein Rückfall unter 9,5250 würde dagegen einen Großteil des gemeldeten Anstiegs wieder neutralisieren.

Für diesen Snapshot wurden weder aktuelle Top-News noch relevante Wirtschaftstermine mitgeliefert. Das Playbook zum US-Open ist deshalb primär Price-Action-getrieben statt News-getrieben. Umso wichtiger ist Bestätigung: Schlusskurse jenseits der Levels und kontrollierte Retests sind aussagekräftiger als schnelle Spikes zum Handelsstart. PropDynamiq Trader sollten zudem vor jedem Setup die Live-Quotes und Symbolkonventionen ihrer eigenen Plattform abgleichen.

  • Taktik zum US-Open: Runde Marken sind Entscheidungszonen, keine automatischen Entries. Erst wenn der Markt Acceptance über dem Widerstand oder eine klare Rejection darunter zeigt, wird das Setup belastbarer.

Die wichtigsten Punkte

Am Donnerstag dreht sich das Setup um nahe runde Widerstandsmarken und die Frage, ob die Gewinne aus der europäischen Session den US-Open überstehen.

  • USD/JPY: 159,50 ist der Breakout-Trigger, 159,10 der kurzfristige Support. Auf der Oberseite bleibt 160,00 der entscheidende Test.
  • GBP/USD: 0,7420 auf Acceptance oder Rejection beobachten. Im gelieferten Feed liegen 0,7400 und 0,73935 als Referenzmarken darunter.
  • AUD/USD: 1,4200 ist die zentrale Breakout-Zone. Ein Rückfall unter etwa 1,4140 würde eher für ein Failed-Break-Setup sprechen.

Risikohinweis

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Führe vor Handelsentscheidungen immer deine eigene Analyse durch.

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