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Market Open: Dollar rutscht in zentrale Support-Zonen vor US-Session (3. Aug)

PropDynamiq ResearchAugust 3, 20263 Min. Lesezeit

Der Verkaufsdruck im Dollar aus der Asien-Session setzt sich fort und schiebt die Kurse direkt in markante technische Zonen, während Europa in die US-Session übergeht. Zum Wochenstart sehen wir saubere Levels und klar definierte Setups – genau das Umfeld, das aktive Trader mögen.

USD-Schwäche testet mehrtägige Schlüsselzonen

Die auffälligste Bewegung kam über Nacht in USD/JPY: ein schneller Drop von 160,24 auf 156,68 (-2,22 %). Das ist kein kurzfristiges Rauschen, sondern deutet auf eine strukturelle Verschiebung hin. Der Kurs ist damit direkt in eine Support-Zone zwischen 156,00 und 156,50 gelaufen, die bereits im Juli zweimal gehalten hat.

Sollten Käufer dieses Level erneut verteidigen, ist eine technische Gegenbewegung in Richtung 158,20 denkbar. Ein sauberer Break unter 156,00 hingegen dürfte schnell Anschlussverkäufe bis in den Bereich 154,80 triggern. Aktuell liegt das Momentum klar auf der Short-Seite – trotzdem ist das hier kein Chase-Level, sondern eine klassische Reaktionszone.

Auch die anderen USD-Paare zeigen Schwäche. EUR/USD notiert bei 0,8669 (-0,43 %) und arbeitet sich langsam in Richtung des Supports bei 0,8650 vor. GBP/USD zeigt ein ähnliches Bild bei 0,7424 und hält sich knapp über der psychologisch wichtigen 0,7400-Marke, die zuletzt mehrfach als Drehpunkt fungierte.

  • Key Level: USD/JPY Support bei 156,00 — Break = Fortsetzung, Hold = Bounce-Setup

EUR/USD in der Kompression – Breakout steht an

EUR/USD bewegt sich seit drei Sessions in einer engen Range und liegt nun direkt am unteren Rand dieser Struktur. Der Kurs drückt auf den Support bei 0,8650, während sich gleichzeitig fallende Hochs ausbilden – der Druck baut sich sichtbar auf.

Ein bestätigter Break und Hold unter 0,8650 öffnet Raum bis etwa 0,8615. Auf der Oberseite würde ein Reclaim über 0,8700 die kurzfristige Struktur wieder bullish drehen und könnte späte Verkäufer auf dem falschen Fuß erwischen.

Das ist ein klassisches Szenario zwischen Range-Breakdown und Fakeout. Gerade rund um die Frankfurt-Session und den US-Open sehen wir oft Fehlausbrüche – Geduld ist hier entscheidend. Der erste Move ist nicht immer der echte.

  • Trade-Idee: Break unter 0,8650 → Ziel 0,8615 | Reclaim 0,8700 → Bewegung Richtung 0,8740

Divergenz bei GBP/USD und AUD/USD

GBP/USD zeigt sich im Vergleich etwas stabiler, obwohl der Dollar insgesamt schwach ist. Der Kurs hält sich über 0,7400 – ein Level, das in den letzten zwei Wochen sowohl als Support als auch als Resistance relevant war.

Ein klarer Breakdown unter 0,7400 dürfte Momentum freisetzen und den Weg Richtung 0,7350 öffnen. Verteidigen die Käufer das Level erneut, ist eine Rotation zurück in Richtung 0,7470 wahrscheinlich. Gerade im London/Frankfurt-Overlap lohnt sich hier ein Blick auf Orderflow und DAX-Korrelation – oft gibt es parallele Risk-On/Risk-Off Moves.

AUD/USD fällt dagegen aus dem Raster und zeigt relative Stärke. Der Kurs steigt auf 1,4272 (+0,16 %) und testet den Widerstand bei 1,4300. Ein sauberer Ausbruch könnte eine Fortsetzung bis 1,4350 einleiten. Scheitert der Break, ist mit einer schnellen Korrektur zu rechnen – dieses Paar reagiert oft aggressiv auf Momentum-Verlust.

  • Wichtige Divergenz: AUD/USD stark trotz USD-Schwäche – entscheidend ist die Reaktion an 1,4300 (Break oder harte Ablehnung)

Fokus zur US-Session

Wir gehen in die US-Session mit mehreren Majors direkt an Entscheidungszonen. Das spricht in der Regel für eine bevorstehende Ausweitung der Volatilität.

Das Sentiment für den Dollar ist zwar bearish, aber wir handeln aktuell nicht in frischen Breakdowns, sondern direkt an Supports. Das verändert das Setup: Shorts in den Support hinein sind riskant, solange keine Bestätigung vorliegt.

Für Trader, die mit PropDynamiq verschiedene Ausführungsbedingungen vergleichen, wird genau diese Marktphase spannend. Spreads, Slippage und Execution-Speed spielen eine entscheidende Rolle – vor allem bei Breakouts rund um den US-Open.

  • Trigger-Mindset: Auf bestätigte Breaks oder saubere Rejections warten – keine Entries in der Mitte der Range

Key Takeaways

Die großen Währungspaare stehen an klaren Wendepunkten – die US-Session dürfte die kurzfristige Richtung vorgeben.

  • USD/JPY am Support bei 156,00 — entweder scharfer Bounce oder Fortsetzung nach unten
  • EUR/USD kurz vor der 0,8650 Breakdown-Zone — Range Expansion wahrscheinlich
  • AUD/USD testet 1,4300 — Break oder Rejection entscheidet über den nächsten Move

Disclaimer

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Finanzberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.

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