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Markteröffnung: EUR/USD testet Ausbruchszone, während der Dollar stabil bleibt (20. Juli)
Mit dem Start der Frankfurt-Session schiebt sich EUR/USD direkt in eine markante Widerstandszone, während AUD/USD bereits nach unten durchrutscht. Die Märkte sind sauber ausgerichtet – das spricht eher für Bewegung als für Seitwärtsphase.
EUR/USD drückt in den Widerstand
EUR/USD handelt aktuell bei 0.8752 und arbeitet sich langsam nach oben, stößt aber direkt unterhalb eines kurzfristigen Deckels im Bereich 0.8760–0.8780 an. Diese Zone hat bereits in der Vorwoche zweimal gehalten – entsprechend schauen viele Trader genau hin, ob jetzt der Break kommt oder erneut ein Reversal.
Die Struktur ist konstruktiv: steigende Tiefs drücken gegen den Widerstand. Klassischer Aufbau für einen Breakout – vorausgesetzt, im London-Flow kommt auch echtes Momentum rein.
Sollten die Käufer die 0.8780 sauber rausnehmen, öffnet sich Luft bis etwa 0.8820. Scheitert der Move hingegen, dürfte der Kurs schnell wieder in Richtung 0.8720 rotieren, mit tieferer Unterstützung um 0.8685. Auch der DAX bleibt hier relevant: Schwäche im Index könnte den Euro zusätzlich unter Druck setzen.
- •Schlüssellevel: 0.8780 als Trigger für bullische Fortsetzung.
- •Alternativ: Ablehnung unter 0.8760 eröffnet Raum bis 0.8720.
AUD/USD kippt – klar bärisches Bild
AUD/USD ist heute Morgen der sauberste Move im Markt: -0.45% auf 1.4272 und bereits unter eine kurzfristige Supportzone gefallen. Das wirkt nicht wie ein langsames Auslaufen, sondern eher wie ein gezielter Push nach unten.
Die 1.4300 wurde gebrochen – ein Level, das zuvor als Pivot fungiert hat. Damit dreht die intraday Struktur klar auf bearish, vor allem wenn sich der Kurs unterhalb von 1.4250 etabliert.
Bleiben die Verkäufer dominant, liegt das nächste Ziel im Bereich 1.4200. Pullbacks zurück in die Zone 1.4300–1.4320 sind jetzt eher als Short-Setups interessant und nicht mehr als Support zu sehen.
- •Schlüssellevel: 1.4300 kippt von Support zu Resistance.
- •Bärisches Ziel: 1.4200 bei anhaltendem Abwärtsdruck.
USD/JPY komprimiert – Ausbruch wahrscheinlich
USD/JPY steht bei 162.38 nahezu unverändert – aber genau das ist das Signal. Der Markt zieht sich in eine enge Range zwischen 162.00 und 162.70 zusammen und baut Druck auf.
Solche Konsolidierungen nahe Hochs führen häufig zu Fortsetzungsbewegungen, aber es braucht einen Impuls. Ein Break über 162.70 könnte schnell Richtung 163.50 laufen, während ein Fall unter 162.00 eine schärfere Korrektur bis etwa 161.20 auslösen kann.
Aktuell ist es noch ein Markt für Range-Trader – aber erfahrungsgemäß hält diese Ruhe nicht lange an.
- •Breakout-Zone: Über 162.70 für bullische Dynamik.
- •Support im Blick: Unter 162.00 öffnet sich Raum bis 161.20.
GBP und Crosses liefern gemischte Signale
GBP/USD hinkt hinterher, aktuell -0.17% bei 0.7429, und kann die jüngsten Hochs nicht halten. Der Kurs driftet zurück Richtung 0.7400, wobei die Struktur zunehmend schwächer wirkt.
Parallel dazu fällt EUR/GBP (-0.25% auf 0.8489), was darauf hindeutet, dass die Euro-Schwäche noch nicht voll bestätigt ist. Das sorgt für ein uneinheitliches Bild unter den Majors – wichtig für Positionsgröße und Risiko.
USD/CHF (0.8083) und USD/CAD (1.4031) tendieren leicht nach oben und stützen einen moderat stärkeren Dollar. Allerdings fehlt noch der klare Impuls – vieles wirkt eher wie Positionierung vor einem größeren Move.
- •GBP/USD Support: 0.7400 als kurzfristiger Boden.
- •Dollar-Tendenz: Leicht bullish, aber noch ohne klare Richtung.
Fazit zum Marktstart
Wir starten direkt in eine Kompression an entscheidenden Levels – das spricht eher für Breakouts als für zähe Seitwärtsphasen.
- •EUR/USD an der 0.8780 – Break oder Ablehnung dürfte die Session-Richtung vorgeben
- •AUD/USD liefert das klarste Trend-Setup: Pullbacks Richtung 1.4300 bleiben Short-Chancen
- •USD/JPY baut Druck auf – 162.70 und 162.00 sind die entscheidenden Marken
Hinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Finanzberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.
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