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Markteröffnung: Dollar rutscht in entscheidende Support-Zonen — 16. Juli 2026
Der Dollar startet schwach in die London-Session, und wir handeln bereits in Zonen, die den weiteren Tagesverlauf prägen dürften. Das ist kein langsames Auslaufen – hier wird Struktur aktiv getestet.
EUR/USD bricht aus der Range — Fokus auf 0,8700
EUR/USD notiert bei 0,8721 (-0,53 %) und ist damit klar unter die Range 0,8740–0,8750 gefallen, die den Großteil der Woche gehalten hat. Genau diese Zone wird jetzt bei Pullbacks zur Widerstandsregion – klassischer Rollenwechsel, den viele im Intraday-Trading beobachten.
Aktuell drückt der Kurs in Richtung der psychologisch wichtigen Marke bei 0,8700. Darunter öffnet sich ein relativ dünner Bereich bis etwa 0,8660, wo zuletzt wieder Käufer in den Markt kamen. Das Momentum ist sauber bärisch, allerdings wirkt die Bewegung intraday bereits etwas überdehnt.
Sollte es zur London-Session zu einem Retrace kommen, wird 0,8740 zur Schlüsselzone. Eine klare Ablehnung dort liefert ein sauberes Continuation-Setup. Wird das Level dagegen zurückerobert und gehalten, bekommt der aktuelle Breakdown schnell Fakeout-Charakter.
- •Wichtiger Punkt: 0,8740 ist das Pivot-Level—darunter bleibt der Druck Richtung 0,8700 bestehen, darüber wird ein Short Squeeze bis 0,8780 möglich.
GBP/USD führt die Abwärtsbewegung an — Momentum trifft Support
Cable zeigt sich deutlich schwächer als der Euro und handelt bei 0,7402 (-0,79 %). Damit läuft das Paar direkt in eine frühere Demand-Zone bei 0,7380–0,7400, wo Anfang des Monats aggressiv gekauft wurde.
Die Bewegung lief nahezu einseitig von der Asien-Session in die europäische Sitzung hinein. Genau das erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen kurzfristigen Bounce, bevor es weiter nach unten geht. Verkäufer haben klar die Kontrolle, aber hier blind hinterherzuspringen ist riskant, solange der Support nicht sauber bricht.
Fällt 0,7380 nachhaltig, ist der Weg bis etwa 0,7320 relativ frei. Auf der Oberseite bleibt der Bereich 0,7440–0,7460 interessant, da dort neue Verkäufer in den Markt kommen könnten.
- •Wichtiger Punkt: Ein Bruch unter 0,7380 öffnet Raum für Beschleunigung nach unten; ein Fehlausbruch bietet Chancen für einen Bounce in Richtung 0,7460.
USD/JPY in der Range — Kompression vor dem nächsten Move?
USD/JPY zeigt sich vergleichsweise ruhig bei 162,2 (-0,12 %), aber genau das macht das Setup spannend. Der Kurs komprimiert zwischen Support bei 161,80 und Widerstand bei 162,80, nachdem ein Ausbruch nach oben zu Wochenbeginn gescheitert ist.
Interessant ist, dass das Paar die aktuelle Dollar-Schwäche bisher nicht wirklich mitgeht. Entweder holt es diese Bewegung abrupt nach, oder USD/JPY wird zum Ausreißer, der nach oben ausbricht und die Dollar-Stimmung wieder dreht.
Ein sauberer Break unter 161,80 öffnet schnell Raum bis 160,90. Oberhalb von 162,80 wären wir wieder im Trendmodus mit möglichen Zielen um 164,00.
- •Wichtiger Punkt: Range im Blick behalten—klassisches Kompressions-Setup vor der US-Session. Der Ausbruch zählt, nicht die Mitte.
Breiter Druck auf den Dollar — aber Vorsicht bei späten Entries
Der Verkaufsdruck auf den Dollar ist breit angelegt: USD/CHF bei 0,8067 (-0,60 %), USD/CAD bei 1,4025 (-0,35 %) und USD/SEK rund -0,7 %. Das ist kein isolierter Move, sondern ein koordinierter Abverkauf über mehrere Paare hinweg.
Gleichzeitig erreichen viele dieser Märkte nun wichtige Unterstützungen. Genau hier tappen Trader oft in die Falle, wenn sie verspätet in Bewegungen einsteigen. Die besseren Setups entstehen häufig bei Pullbacks in gebrochene Levels oder bei klaren Fehlausbrüchen.
Mit Blick auf die US-Session stellt sich die Frage: Setzt sich der Trend fort oder sehen wir Mean Reversion? Strukturell spricht aktuell vieles für Continuation, aber intraday sind scharfe Gegenbewegungen absolut möglich. Für PropDynamiq-Trader gilt: Reaktion handeln, nicht Prognose.
- •Wichtiger Punkt: Einstiege eher über Retests gebrochener Supports suchen statt überdehnte Moves direkt am Support zu jagen.
Wichtigste Erkenntnisse
Wir befinden uns bei den Majors an klaren Entscheidungszonen—die nächsten Moves hängen weniger vom aktuellen Preis ab als von der Reaktion darauf.
- •EUR/USD: 0,8740 im Blick für Shorts; 0,8700 bleibt das nächste Ziel auf der Unterseite
- •GBP/USD: 0,7380 entscheidet—Break bringt Momentum, Hold eröffnet Bounce-Potenzial
- •USD/JPY: Range zwischen 161,80–162,80—Ausbruch handeln, nicht die Mitte
Hinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Finanzberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.
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