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Market Open: Dollar-Nachfrage kehrt zurück – JPY-Schwäche dominiert den 15. Juli
Zum Start in die Frankfurt-Session richtet sich der Blick klar auf USD/JPY: Das Paar zieht weiter nach oben und testet Widerstände, während die meisten anderen Majors in engen Spannen verharren. Klassische Kompression im FX-Markt – genau das Umfeld, in dem Breakout-Trader aktiv werden.
USD/JPY im Fokus: Hochs bei 162,40 im Test
USD/JPY handelt aktuell bei 162,39 nach 162,22 und setzt den Aufwärtstrend aus der Asien-Session fort. Der Kurs läuft direkt in eine markante Widerstandszone zwischen 162,50 und 162,70 – ein Bereich, der bereits Anfang der Woche als Deckel fungierte.
Die Marktstruktur ist sauber: steigende Tiefs, stabiler Trend. Allerdings lässt das Momentum nach, je näher wir an die Angebotszone kommen. Ein klarer Break über 162,70 könnte den Weg Richtung 163,20 freimachen. Bleibt der Durchbruch aus, droht ein klassischer Liquidity Grab mit anschließendem Abverkauf.
Entscheidend wird die erste Reaktion an 162,50 sein. Schnelle Ablehnung mit langen Wicks spricht für Shorts zurück Richtung 161,80. Wird das Niveau hingegen sauber akzeptiert, ist das der Trigger für ein Breakout-Setup.
- •Widerstand: 162,50–162,70 Breakout-Zone
- •Support: 161,80 Intraday-Rücklauflevel
EUR/USD in der Range: Steht der Ausbruch bevor?
EUR/USD tritt auf der Stelle bei 0,8767 und zeigt kaum Bewegung gegenüber 0,87681. Diese enge Handelsspanne spricht Bände – der Markt baut Spannung auf. Aktuell formiert sich eine klare Intraday-Range zwischen 0,8740 als Support und 0,8790 als Widerstand.
Solche Low-Volatility-Phasen halten selten lange an. Je länger sich der Kurs in dieser Box bewegt, desto dynamischer fällt meist der anschließende Move aus. Der leicht stärkere Dollar spricht aktuell eher für einen Downside-Break – bestätigt ist das aber noch nicht.
Der sauberste Ansatz bleibt: Range Break plus Retest traden. Ein Bruch unter 0,8740 öffnet schnell Raum bis 0,8700. Ein Ausbruch über 0,8790 dreht die kurzfristige Struktur bullish mit Ziel 0,8830.
- •Range-Tief: 0,8740 zentraler Support
- •Range-Hoch: 0,8790 als Breakout-Trigger
Schwäche bei GBP und AUD: Verkäufer dominieren
GBP/USD fällt auf 0,7460 (-0,15 %), während AUD/USD mit -0,58 % auf 1,4321 der schwächste Major ist. Beide Paare kommen bereits schwach in die Europa-Eröffnung, und Erholungen werden konsequent verkauft.
Cable nähert sich dem Support bei 0,7440. Ein Bruch darunter dürfte Anschlussverkäufe bis 0,7400 nach sich ziehen. Pullbacks in den Bereich 0,7480–0,7500 bleiben potenzielle Short-Zonen, solange sich die Struktur nicht dreht.
AUD/USD wirkt bereits klar bearish. Der Kurs löst sich aus einer vorherigen Konsolidierung nach unten. Solange 1,4380 nicht zurückerobert wird, bleibt der Verkaufsdruck dominant. Momentum-Trader fokussieren sich hier eher auf Trendfortsetzung als auf Gegenbewegungen.
- •GBP/USD Support: 0,7440 als Schlüssellevel für Breakdown
- •AUD/USD Bias: Unter 1,4380 bleibt der Abwärtsdruck intakt
CAD zeigt relative Stärke
USD/CAD verliert -0,27 % auf 1,4074 und hebt sich damit klar von anderen Dollar-Paaren ab. Diese Divergenz ist relevant: Wenn ein USD-Paar gegen den allgemeinen Trend läuft, entstehen oft sauberere Setups.
Der Kurs nähert sich dem Support bei 1,4050. Ein Bruch könnte schnell eine Bewegung Richtung 1,4000 auslösen – eine psychologisch wichtige Marke, die oft Liquidität anzieht. Bei einem Bounce liegt der Fokus auf 1,4120 als Widerstand.
Im Vergleich zur zähen Preisaktion im EUR/USD gehört dieses Setup aktuell zu den klareren Trends im Markt – interessant vor allem für strukturierte Trend-Trades.
- •Support: 1,4050 gefolgt von 1,4000 (psychologische Marke)
- •Widerstand: 1,4120 als Pullback-Sell-Zone
Wichtige Erkenntnisse
Zum Start in den europäischen Handel sehen wir eine Mischung aus Kompression und Expansion – ideale Bedingungen, wenn man selektiv vorgeht. Auch der DAX dürfte bei einem stärkeren Dollar und schwachen Risiko-Währungen leicht unter Druck bleiben.
- •USD/JPY bei 162,50–162,70 beobachten: Breakout oder scharfe Ablehnung entscheidet die Richtung
- •EUR/USD baut Spannung auf – Break von 0,8740 oder 0,8790 handeln, nicht die Mitte
- •Bei GBP/USD und AUD/USD weiterhin Trendfortsetzung bevorzugen, solange die Schwäche anhält
Hinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Anlageberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.
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