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Markteröffnung: USD-Stärke testet Schlüsselzonen vor der Sitzung am 13. Juli

PropDynamiq ResearchJuly 13, 20263 Min. Lesezeit

Zum Start in die Frankfurt-Session steht die USD-Stärke klar im Fokus. USD/JPY zieht weiter an, während mehrere Majors direkt an markanten technischen Levels kleben. Das fühlt sich nach einer Session an, in der Breakouts – oder harte Rejections – den Ton für die Woche setzen dürften. Auch mit Blick auf den DAX und die allgemeine Risk-Stimmung bleibt der Dollar der Taktgeber.

USD/JPY am Hoch: Breakout oder Bull Trap?

USD/JPY liefert aktuell das sauberste Chartbild. Der Kurs schiebt sich in Richtung 162,14, nachdem wir über Nacht noch bei 161,87 lagen. Direkt darüber wartet die Widerstandszone um 162,20–162,50 – ein Bereich, der bereits in der Vorwoche zweimal gehalten hat. Wir bewegen uns also nicht im luftleeren Raum.

Die Struktur bleibt klar bullish mit höheren Tiefs, und Momentum-Trader schauen jetzt auf einen sauberen H1-Close über 162,50 als Trigger für eine Fortsetzung Richtung 163,20. Scheitert der Markt jedoch erneut an dieser Zone, droht ein klassischer Double-Top mit Rücklauf in Richtung 161,20.

Asien hat den Move geliefert, aber die Musik spielt jetzt in London. Entscheidend wird sein, wie der erste Pullback aussieht – flache Rücksetzer sprechen meist für Trendfortsetzung, tiefe Korrekturen eher für Schwäche.

  • Bullischer Trigger: Break und Acceptance über 162,50 öffnet den Weg zu 163,20
  • Bearische Rejection: Scheitern am Level bringt 161,20 als intraday Support ins Spiel

EUR/USD arbeitet sich in Supply hinein

EUR/USD schiebt sich langsam nach oben bis 0,8754, aber der Move wirkt zäh. Der Kurs läuft in eine Widerstandszone zwischen 0,8760 und 0,8780, die sich mit den Hochs der letzten Woche sowie einer früheren Breakdown-Zone deckt.

Strukturell sehen wir zwar höhere Tiefs, aber es fehlt der impulsive Push. Genau solche Setups führen oft entweder zu einem späten Short-Squeeze – oder zu einem schnellen Abverkauf, sobald Käufer ausbrennen.

Ein klarer Rejection an 0,8780 bringt 0,8700 wieder als erste Support-Zone ins Spiel. Ein sauberer Break darüber hingegen dreht das kurzfristige Bild bullish mit Potenzial bis 0,8850. Gerade während der Frankfurt- und London-Überlappung könnte hier Bewegung reinkommen.

  • Range-Setup: Short bei Rejection nahe 0,8780 mit engem Risiko
  • Breakout-Setup: Acceptance über 0,8780 zielt auf 0,8850

GBP/USD verliert oben an Dynamik

Cable handelt aktuell bei 0,7469 (+0,26 %), aber die Aufwärtsbewegung verliert sichtbar an Momentum. Der Kurs hängt direkt unter dem Widerstand bei 0,7480–0,7500, und die letzten Pushes wirken zunehmend schwächer.

Hier entscheidet Momentum. Wenn Käufer die 0,7500 nicht schnell reclaimen, spricht vieles für eine Rotation zurück in Richtung 0,7400. Die Struktur ist zwar noch bullish, aber erste Divergenzen schleichen sich ein.

Intraday-Trader sollten besonders auf mögliche Lower Highs achten – ein klassisches Signal, das oft eine schärfere Korrektur einleitet. Auch im Kontext eines stabilen USD könnte das Setup schnell kippen.

  • Fade-Setup: Scheitern an 0,7500 eröffnet Raum bis 0,7400
  • Fortsetzung: Break über 0,7500 bringt 0,7550 als nächstes Ziel

Cross-Asset-Stimmung: niedrige Volatilität, enge Spannen

Im gesamten FX-Markt bleibt die Volatilität gedämpft. Trotz USD-Stärke sehen wir eher ein langsames „Grinding“ statt klarer Breakouts. In solchen Phasen zählen präzise Entries an Support- und Resistance-Zonen mehr als das Hinterherjagen von Moves.

USD/CHF bei 0,81 (+0,38 %) ist ebenfalls spannend. Der Kurs drückt gegen den Widerstand bei 0,8120 – ein Break könnte schnell beschleunigen, da die Range zuletzt stark komprimiert war.

Für Trader, die mit PropDynamiq arbeiten und Execution vergleichen, ist das genau die Marktphase, in der Spreads und Slippage entscheidend werden. Gerade rund um Breakout-Level kann ein schlechter Fill den Unterschied zwischen Gewinn und Drawdown ausmachen.

  • Kompressions-Warnung: Enge Ranges führen oft zu explosiven Breakouts
  • Execution-Fokus: Saubere Fills sind in Low-Volatility-Phasen entscheidend

Wichtige Erkenntnisse

Wir stehen bei den Majors direkt an Entscheidungszonen – die London-Session dürfte die Richtung vorgeben. Auch der DAX könnte als Risk-Barometer zusätzliche Hinweise liefern.

  • USD/JPY bei 162,50 im Fokus für Breakout oder Double-Top-Rejection
  • EUR/USD Range zwischen 0,8700–0,8780 bleibt das zentrale Spielfeld
  • GBP/USD verliert Momentum – Rejection unter 0,7500 im Blick behalten

Haftungsausschluss

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Anlageberatung dar. Bitte führe immer deine eigene Analyse durch.

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