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Markteröffnung: Dollar bleibt dominant – EUR/USD testet kritische Breakdown-Zone (9. Juli 2026)

PropDynamiq ResearchJuly 9, 20263 Min. Lesezeit

Der Dollar gibt zum Start in die europäische Session den Ton an. Sowohl EUR/USD als auch GBP/USD drücken in entscheidende Support-Zonen. Wir eröffnen direkt an kritischen Entscheidungslevels – hier wird nicht lange gezögert, sondern reagiert.

EUR/USD am Rande eines Breakdowns

EUR/USD handelt aktuell bei 0,8745 (-0,27 %) und damit knapp über einer wichtigen intraday Support-Zone im Bereich 0,8720–0,8730. Diese Zone hat in den letzten Tagen mehrfach gehalten, doch die Gegenbewegungen werden zunehmend schwächer – ein klassisches Zeichen für nachlassende Käuferseite.

Die Price Action während der Asien-Session war eher ein langsames Abgleiten als eine klare Ablehnung nach unten – typisch für eine bearish Continuation. Sollte 0,8720 mit Momentum brechen, öffnet sich der Weg relativ sauber bis in den Bereich um 0,8680.

Auf der Oberseite brauchen die Bullen ein klares Reclaim über 0,8780, um die kurzfristige Struktur zu drehen. Bis dahin bleiben Erholungen eher Short-Gelegenheiten – besonders im Kontext eines starken Dollars und schwacher EUR-Flows zur Frankfurt-Eröffnung.

  • Wichtiger Support: Break unter 0,8720 öffnet Raum bis 0,8680
  • Wichtiger Widerstand: 0,8780 muss zurückerobert werden

GBP/USD rutscht deutlicher ab

GBP/USD zeigt sich noch schwächer als der Euro und notiert bei 0,7465 (-0,36 %). Damit liegt das Paar bereits unterhalb der bisherigen Range-Unterkante bei 0,7480, die nun als Widerstand fungiert – ein klassischer Rollenwechsel vor der London-Session.

Die Struktur ist sauber bearish: Lower Highs, Lower Lows und keine nennenswerte Erholung über Nacht. Im Vergleich zum EUR/USD wirkt das Setup deutlich klarer und trendstärker.

Ein möglicher Pullback in der London-Session in den Bereich 0,7480–0,7500 wäre typisch – genau dort entstehen oft gute Continuation-Shorts, sofern eine klare Ablehnung zu sehen ist. Bleibt der Verkaufsdruck bestehen, dürfte 0,7420 als nächstes Ziel in den Fokus rücken.

  • Breakdown-Level: 0,7480 fungiert jetzt als Widerstand
  • Unteres Ziel: 0,7420 bei anhaltendem Momentum

USD/JPY konsolidiert auf hohem Niveau

USD/JPY liegt nahezu unverändert bei 162,41 (-0,05 %), doch das größere Bild zeigt eine enge Konsolidierung knapp unter den jüngsten Hochs. Das ist keine Schwäche – eher ein klassischer Compression Move vor einem möglichen Ausbruch.

Der Kurs hält sich stabil über 162,00, was die bullische Struktur intakt lässt. Solange dieses Level verteidigt wird, bleibt die Wahrscheinlichkeit für einen Breakout in Richtung 163,00 erhöht.

Sollte es dennoch zu einem Rücksetzer kommen, liegt bei 161,50 die nächste relevante Support-Zone. Erst ein Bruch darunter würde das Bild kurzfristig eintrüben – aktuell ist davon jedoch wenig zu sehen.

  • Kurzfristiger Support: 162,00 hält den bullischen Bias aufrecht
  • Breakout-Ziel: 163,00 bei Fortsetzung der Bewegung

Dollar-Flows bestimmen das Gesamtbild

Übergreifend zeigt sich der Dollar weiterhin stabil. USD/CHF (0,8069), USD/CAD (1,4169) und USD/SEK (9,6738) notieren leicht schwächer, aber ohne echte Umkehrsignale – eher eine gesunde Konsolidierung nach der jüngsten USD-Stärke.

Das zentrale Thema zum Übergang in die US-Session bleibt: sehen wir Follow-Through oder einen Short-Squeeze? Aktuell spricht das Sentiment eher für Trendfortsetzung, solange keine wichtigen Widerstände gebrochen werden.

Gerade für Trader, die über PropDynamiq verschiedene Prop-Trading-Bedingungen vergleichen, ist das eine Session, in der Execution entscheidend ist. Spreads und Slippage spielen insbesondere bei Level-Breaks wie 0,8720 im EUR/USD eine große Rolle – hier trennt sich saubere Ausführung von verpassten Moves.

  • Marktbias: Dollar bleibt stark, solange Schlüssellevel halten
  • Execution-Fokus: Volatilität bei Breaks von Support und Resistance beachten

Fazit für Trader

Wir starten direkt an entscheidenden Wendepunkten – diese Session dürfte von klaren Breaks geprägt sein, nicht von Seitwärtsphasen.

  • EUR/USD unter 0,8720 eröffnet Potenzial bis 0,8680 – Momentum genau beobachten
  • GBP/USD Pullbacks in 0,7480–0,7500 bieten Short-Chancen im intakten Abwärtstrend
  • USD/JPY über 162,00 bleibt konstruktiv mit Zielrichtung 163,00

Hinweis

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Anlageberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.

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