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Markteröffnung: Dollar-Rücksetzer testet Schlüsselzonen zum Handelsstart am 2. Juli

PropDynamiq ResearchJuly 2, 20263 Min. Lesezeit

Zum Übergang aus der Frankfurt-Session in den US-Handel steht der Dollar klar unter Druck. Mehrere Major-Paare laufen gleichzeitig in Entscheidungszonen. Wir starten die US-Session direkt auf kritischen Levels – hier gibt es kaum Spielraum für Zögern.

USD-Schwäche trifft auf Wendepunkte

Der Dollar zeigt sich quer über die FX-Märkte schwach. EUR/USD notiert leicht tiefer bei 0,8773 (-0,14 %), hält sich aber weiterhin über einer kurzfristigen Support-Zone um 0,8750. Dieses Level wurde diese Woche bereits mehrfach verteidigt. Ein sauberer Break darunter dürfte schnell Momentum Richtung 0,8700 freisetzen – gerade mit Blick auf steigende Volatilität zum US-Open.

GBP/USD wirkt technisch sauberer. Nach einem deutlichen Drop über Nacht handelt das Paar bei 0,7515 (-0,5 %) und testet nun die frühere Nachfragezone um 0,7500. Das ist eine klassische Entscheidungszone: Entweder Käufer greifen zu und treiben eine Gegenbewegung Richtung 0,7560, oder der Support bricht und öffnet den Weg bis 0,7450.

Auch USD/CHF bei 0,8071 (-0,51 %) sitzt direkt auf Support. Der Bereich zwischen 0,8050 und 0,8070 fungierte die gesamte Woche als Pivot. Sollte dieser Bereich nach unten aufgelöst werden, dürfte sich die USD-Schwäche zum US-Start breit durchziehen – typisch für synchronisierte Moves im DXY-Umfeld.

  • Wichtiger Punkt: Der Druck auf den USD baut sich sichtbar auf – mehrere Paare testen gleichzeitig kritische Supports.

USD/JPY-Rücklauf: Korrektur oder Trendwechsel?

USD/JPY ist auf 161,58 (-0,69 %) gefallen, nachdem die Hochs über 162,70 nicht gehalten werden konnten. Technisch ist das aktuell die klarste Bewegung im Markt. Statt Trendfortsetzung sehen wir kurzfristig eine saubere Korrekturstruktur.

Das zentrale Level liegt jetzt bei 161,00. Diese Marke fungiert als eine Art Nackenlinie der laufenden Bewegung. Ein Bruch darunter könnte schnell einen Move Richtung 160,20 auslösen. Hält der Bereich hingegen, ist ein Short-Squeeze zurück in Richtung 162,50 mit US-Liquidität durchaus realistisch.

Zusätzlich bleibt das Thema möglicher Interventionen im Yen präsent. Das verstärkt die Bedeutung der Price Action rund um 161,00 deutlich. Trader sollten hier eher mit schnellen, impulsiven Moves rechnen als mit sauberen Trends.

  • Wichtiger Punkt: 161,00 ist das entscheidende Intraday-Level – Break bedeutet Fortsetzung nach unten, Hold eröffnet Long-Squeeze-Potenzial.

Crosses und Risikostimmung: Leise, aber relevant

EUR/GBP ist weiter auf 0,8566 (-0,36 %) gefallen und setzt damit seinen schleichenden Abwärtstrend fort. Kein explosiver Move, aber ein Hinweis auf relative Stärke im Pfund – wichtig im Kontext, falls GBP/USD Support findet.

AUD/USD bewegt sich seitwärts bei 1,4515 und zeigt relative Stabilität, während andere Paare bereits in Bewegung sind. Genau solche Phasen enden oft in Expansion während der US-Session. Die Range ist klar definiert: 1,4500 unten, 1,4560 oben – ein Break dürfte Momentum bringen.

USD/CAD bei 1,4214 (-0,07 %) driftet leicht, bleibt aber knapp über der Unterstützung bei 1,4200. Diese Zone hält sich hartnäckig seit Tagen. In Kombination mit Ölpreisen oder einer Veränderung im Risk-Sentiment könnte hier ein verzögerter, aber sauberer Ausbruch folgen.

  • Wichtiger Punkt: Das Verhalten der Crosses deutet eher auf selektive USD-Schwäche hin – ein klares Risk-on-Signal ist es noch nicht.

Setups zum US-Open

Wir gehen in die US-Session mit komprimierter Price Action direkt an Schlüsselzonen. Das spricht typischerweise für eine bevorstehende Expansion – offen ist nur die Richtung.

Der sinnvollste Ansatz ist aktuell reaktiv statt prognostisch. Levels müssen erst brechen, bevor Follow-Through entsteht. Trades innerhalb dieser engen Ranges haben statistisch schlechtere Chancen.

Aus PropDynamiq-Sicht ist das eine klassische Phase, in der Execution wichtiger ist als Bias. Klare Entries an definierten Levels schlagen das Raten von Tops und Bottoms – besonders in Übergangsphasen zwischen Frankfurt und New York.

  • EUR/USD Setup: Short unter 0,8750 mit Ziel 0,8700, alternativ Long über 0,8800 für möglichen Squeeze.
  • GBP/USD Setup: 0,7500 im Fokus – Break und Retest sprechen für Shorts Richtung 0,7450.
  • USD/JPY Setup: Unter 161,00 Momentum-Short möglich; hält das Level, bietet sich ein Long-Scalp Richtung 162,50 an.

Fazit

Die US-Session startet direkt an technischen Schlüsselzonen in den Major-Paaren – Bewegung ist sehr wahrscheinlich.

  • USD-Paare sitzen auf Supports – Brüche könnten breite Momentum-Moves auslösen
  • USD/JPY bei 161,00 ist das wichtigste Intraday-Level
  • Bestätigung abwarten – nicht im Chop handeln

Hinweis

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Anlageberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.

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