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Market Open: Dollar rutscht in zentrale Support-Zonen vor dem Freitagshandel (26. Juni 2026)
Der Dollar startet schwach in die Frankfurt-Session, und wir handeln bereits direkt an entscheidenden Levels. Das ist kein zufälliges Abdriften – der Markt positioniert sich genau an Zonen, an denen Entscheidungen fallen.
EUR/USD testet Breakdown-Zone von unten
EUR/USD liegt bei -0,52 % und handelt um 0,8771, aber der eigentliche Fokus liegt auf der aktuellen Position im Chart. Wir bewegen uns knapp unter der Zone 0,8800–0,8820, die Anfang der Woche noch Support war und jetzt als Resistance fungiert.
Die Asien-Session hat dieses Level sauber verkauft, und Europa konnte es bislang nicht zurückerobern. Damit bleibt der Short-Bias vorerst bestehen. Sehen wir unterhalb von 0,8800 eine klare Rejection oder ein Lower High, sind Ziele bei 0,8720 und eventuell 0,8680 realistisch.
Sollten die Käufer jedoch 0,8820 reclaimen und auf 15-Minuten-Basis darüber schließen, wäre das ein klassisches Failed Breakdown Setup. Solche Moves führen oft zu schnellen Short Squeezes in Richtung 0,8880.
- •Key Level: 0,8800–0,8820 als Resistance-Zone
- •Bearish Trigger: Rejection unter 0,8800 mit Ziel 0,8720
- •Bullish Invalidation: Acceptance über 0,8820 öffnet Raum nach oben
GBP/USD fällt – aber direkt in Nachfrage
Auch Cable zeigt Schwäche (-0,44 %) bei 0,7565, bewegt sich aber im Gegensatz zu EUR/USD in eine sauber definierte Support-Zone bei 0,7540–0,7550.
Diese Zone hat in den letzten Sessions mehrfach gehalten, und aktuell sehen wir eine typische Kompression in den Support hinein. Das ist ein klassisches Range-Edge-Setup – entweder ein sauberer Bounce oder ein Break mit Momentum.
Bricht 0,7540 dynamisch, ist der Weg bis 0,7480 relativ frei. Hält die Zone hingegen erneut, ist eine Rotation zurück Richtung 0,7620 ein plausibles Intraday-Szenario.
- •Key Support: 0,7540–0,7550 Demand-Zone
- •Breakdown-Ziel: 0,7480 bei Bruch des Supports
- •Bounce-Setup: Reclaim von 0,7575 eröffnet Move zu 0,7620
USD/JPY pausiert nahe Hochs – Struktur im Blick
USD/JPY gibt leicht nach (-0,12 %) und steht bei 161,65, wirkt strukturell aber weiterhin überdehnt. Der Markt hat sich lange nahe der Hochs gehalten, doch das Momentum beginnt nachzulassen.
Das zentrale Level bleibt 162,00 – eine psychologische Barriere, die mehrfach nicht nachhaltig gebrochen werden konnte. Bildet sich während der London-Session ein Lower High darunter, werden kurzfristige Reversal-Setups interessant.
Erste Downside-Ziele liegen bei 160,80 und danach bei 160,00. Sollte 162,00 jedoch sauber gebrochen und gehalten werden, dürfte sich der Trend dynamisch fortsetzen. Gegen einen solchen Breakout zu traden, macht wenig Sinn.
- •Key Resistance: 162,00 als psychologische Marke
- •Reversal-Trigger: Lower High unter 162,00 mit Ziel 160,80
- •Breakout-Szenario: Stabil über 162,00 eröffnet weitere Aufwärtsdynamik
Breite USD-Schwäche – aber noch kein Trendwechsel
Übergreifend zeigt sich der USD schwächer: USD/CHF bei -0,57 % auf 0,8085, USD/CAD bei -0,41 % auf 1,4182. Im größeren Bild wirkt das jedoch eher wie ein Pullback in Supports als ein echter Trendwechsel.
USD/CHF nähert sich der 0,8050 – einem Level, das diesen Monat mehrfach als Base gedient hat. USD/CAD testet die Zone um 1,4150, ebenfalls ein relevantes Niveau. Halten diese Bereiche, ist ein synchroner Dollar-Bounce in Richtung US-Session gut möglich.
Hier ist Geduld entscheidend. Schwäche direkt in Support hinein zu jagen, zahlt sich selten aus. Besser ist es, auf klare Bestätigung zu warten – entweder durch saubere Breaks oder deutliche Rejection-Strukturen.
- •USD/CHF Support: 0,8050 als zentrale Basis
- •USD/CAD Support: 1,4150 kurzfristiger Boden
- •Session-Fokus: Reversal-Signale Richtung US-Open beobachten
Fazit für Trader
Wir starten die London-Session direkt an entscheidenden Wendepunkten – die Richtung dürfte hier festgelegt werden, bevor die US-Märkte übernehmen. Auch der DAX reagiert aktuell sensibel auf USD-Bewegungen, was zusätzliche Volatilität in EUR-Paaren bringen kann.
- •EUR/USD unter 0,8800 hält Verkäufer im Spiel – Rejection genau beobachten
- •GBP/USD sitzt auf Support – Break oder Bounce bei 0,7540 entscheidet
- •USD-Paare breit an Supports – nicht hinterherlaufen, sondern Bestätigung abwarten
Hinweis
Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Finanzberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.
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