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Markteröffnung: Dollar drückt an Schlüsselzonen — 25. Juni 2026

PropDynamiq ResearchJune 25, 20263 Min. Lesezeit

Der Dollar zieht wieder an und schiebt mehrere Majors direkt in Entscheidungszonen, während die Frankfurt-Session Fahrt aufnimmt. Ein sauberer Trend fehlt noch – aber wir stehen genau an Levels, die den Handelstag definieren könnten.

USD-Stärke trifft auf Wendepunkte über mehrere Paare

Der Dollar-Bid ist breit abgestützt. USD/JPY arbeitet sich an 161,85 (+0,11%) heran, USD/CHF handelt bei 0,8132 und USD/CAD bei 1,424 – allesamt in Richtung Widerstand, aber ohne klaren Breakout.

Genau hier wird es spannend: Es geht nicht darum, Momentum blind zu jagen, sondern auf klare Reaktionen zu warten – entweder saubere Rejections oder Expansion-Moves. Der Markt spannt sich sichtbar auf, Stops dürften auf beiden Seiten liegen.

USD/JPY liefert aktuell das sauberste Chartbild. Der Kurs drückt gegen die 162,00-Marke, die diese Woche mehrfach gedeckelt hat. Ein Break mit Akzeptanz über 162,20 könnte schnell Luft bis 163,00 freimachen. Scheitert der Ausbruch, ist ein Rücklauf Richtung 160,80 wahrscheinlich.

  • USD/JPY Setup: Break über 162,20 zielt auf 163,00; Rejection öffnet Raum für 160,80 Retest.

EUR/USD und GBP/USD in Kompression — Ausbruch steht bevor

EUR/USD klebt in einer engen Range bei 0,8817 (-0,02%). Klassische Kompression vor der Expansion. Die 0,8800 hält bislang als Support, während Oberseitenversuche regelmäßig an 0,8850 abverkauft werden.

Das ergibt ein klares Intraday-Szenario: Range, bis sie bricht. Ein Drop unter 0,8790 dürfte Momentum in Richtung 0,8750 freisetzen. Wird hingegen 0,8850 zurückerobert, kippt das kurzfristige Sentiment wieder zugunsten der Käufer.

GBP/USD ist noch enger bei 0,7599. Effektiv seitwärts, aber strukturell schwächer als der Euro. Der Kurs hängt knapp über 0,7580 Support. Fällt der, ist ein schneller Move Richtung 0,7520 wahrscheinlich. Für die Oberseite braucht es einen Push über 0,7630.

  • EUR/USD Levels: Break unter 0,8790 = bearish Fortsetzung; Break über 0,8850 = Momentumwechsel nach oben.
  • GBP/USD Levels: 0,7580 als Schlüssel-Support; Break zielt auf 0,7520. Widerstand bei 0,7630.

AUD und SEK mit früher Divergenz

AUD/USD zieht leicht an auf 1,4507 (+0,09%), allerdings nach vorherigem Abgabedruck. Der aktuelle Anstieg wirkt eher korrektiv – erst über 1,4550 würde sich das Bild bullisch drehen. Darunter bleiben Rallys eher Verkaufschancen.

USD/SEK hingegen gibt nach (-0,16%) auf 9,7593 und läuft damit gegen den Dollartrend. Die 9,70 rückt als kurzfristiger Support in den Fokus. Bricht dieser Bereich, könnte sich die Bewegung bis 9,60 ausdehnen.

Diese Divergenz ist ein wichtiges Signal: Der Dollar-Move ist noch nicht vollständig synchronisiert. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für Fakeouts in der frühen Europa-Session, bevor sich eine klarere Richtung etabliert.

  • AUD/USD Pivot: Über 1,4550 wird es bullisch; darunter bleiben Anstiege verkaufbar.
  • USD/SEK im Blick: Break unter 9,70 öffnet den Weg Richtung 9,60.

Session-Plan: Break handeln, nicht das Rauschen

Makroseitig ist heute wenig auf der Agenda, daher dürfte die Price Action stark technisch getrieben sein. Levels zählen – Headlines weniger.

Wir starten quer durch die Majors innerhalb enger Ranges. Genau das ist die klassische Overtrading-Falle. Besser: Erst die Frankfurt-Session das Hoch/Tief definieren lassen und dann beobachten, ob New York bestätigt oder dagegen läuft.

Bei PropDynamiq sehen wir oft, dass Trader in solchen Phasen Trades erzwingen. Der Edge liegt heute klar in Geduld – saubere Breaks oder klare Rejections an den genannten Zonen abwarten.

  • Execution-Tipp: Die ersten 60–90 Minuten abwarten, bevor größere Positionen aufgebaut werden.

Wichtige Erkenntnisse

Der FX-Markt steht an mehreren Wendepunkten – die nächsten Moves hängen davon ab, welche Seite diese Levels gewinnt.

  • USD/JPY bei 162,00 ist der zentrale Breakout-Test – Expansion oder klare Ablehnung entscheiden
  • EUR/USD und GBP/USD in Range; handle den Ausbruch, nicht die Mitte
  • Divergenzen bei AUD und SEK deuten auf mögliche Fakeouts zum Session-Start hin – Geduld zahlt sich aus

Haftungsausschluss

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Anlageberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.

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