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Market Open: Dollar zeigt Schwäche gegenüber FX-Majors – EUR/USD vor Breakout-Zone am 23. Juni

PropDynamiq ResearchJune 23, 20263 min read

EUR/USD läuft pünktlich zum Start der Frankfurt-Session in eine entscheidende Breakout-Zone, während USD/JPY unter 162,00 nachgibt. Zum Opening sehen wir ungewöhnlich saubere technische Setups quer über die FX-Majors – ein Umfeld, das viele kurzfristige Chancen bietet.

EUR/USD vor Fortsetzung über 0,8800

EUR/USD ist aktuell das sauberste Chartbild im Markt und notiert bei 0,8778 (+0,56%), nachdem sich das Paar über Nacht kontinuierlich nach oben gearbeitet hat. Der Kurs testet jetzt eine Widerstandszone zwischen 0,8780 und 0,8800 – ein Bereich, der bereits in der letzten Woche zweimal Verkäufe ausgelöst hat.

Die Struktur bleibt klar bullish: steigende Tiefs seit Freitag und stabiles Momentum durch die Asien-Session hinweg. Sollte sich der Kurs per 15-Minuten-Close über 0,8800 etablieren, wäre Platz in Richtung 0,8850. Scheitert der Ausbruch hingegen, ist ein schneller Rücklauf in den Bereich um 0,8720 wahrscheinlich.

Das ist klassisches Breakout-oder-Fakeout-Terrain. Die erste Stunde in London dürfte die Richtung vorgeben – auch mit Blick auf DAX-Futures, die oft parallel Risk-On signalisieren.

  • Key Level: 0,8800 Breakout-Zone — Acceptance darüber spricht für Long-Fortsetzung
  • Support: 0,8720 — ehemaliger Widerstand, jetzt Unterstützung

USD/JPY im Pullback – Struktur bleibt bullish

USD/JPY ist auf 161,53 (-0,15%) zurückgekommen, nachdem der Versuch, sich über 162,00 zu halten, gescheitert ist. Die jüngste Dollar-Stärke, getrieben durch Fed-Erwartungen, pausiert damit leicht – strukturell ist aber noch nichts gebrochen.

Auf dem 4H-Chart handelt das Paar weiterhin in einem stabilen Aufwärtstrendkanal. Die entscheidende Frage: handelt es sich nur um einen gesunden Pullback in Support, oder beginnt hier eine tiefere Korrektur?

Der Bereich 161,20–161,00 ist jetzt kritisch. Hier kamen zuletzt Käufer in den Markt. Hält diese Zone, ist ein erneuter Push in Richtung 162,50+ realistisch. Ein sauberer Break unter 161,00 würde hingegen Raum bis 159,80 öffnen.

  • Support-Zone: 161,00–161,20 — muss halten für bullishen Verlauf
  • Upside-Trigger: Rückeroberung von 162,00 aktiviert weiteres Aufwärtspotenzial

AUD/USD führt Risk-On – stark, aber überdehnt

AUD/USD ist aktuell der stärkste Performer und liegt bei 1,4416 (+1,03%), nachdem in der Asien-Session ein impulsiver Move nach oben stattfand. Klassische Momentum-Phase – allerdings läuft der Kurs jetzt in eine mögliche Erschöpfungszone.

Der Preis handelt deutlich über kurzfristigen Durchschnitten, während sich bei 1,4450 ein früheres Supply-Level nähert. Hier blind hinterher zu kaufen, ist riskant, solange keine Konsolidierung über 1,4400 stattfindet.

Das ideale Szenario für Trend-Trader: ein flacher Pullback in Richtung 1,4350 mit anschließendem Higher Low. Alternativ sollte man auf einen Liquidity Sweep über 1,4450 achten – oft gefolgt von einer schnellen Umkehr.

  • Direkter Widerstand: 1,4450 — frühere Supply-Zone
  • Pullback-Zone: 1,4350 — mögliches Setup für Higher Low

GBP/USD und DXY mit gemischten Signalen

GBP/USD hinkt etwas hinterher, bleibt aber gefragt bei 0,7567 (+0,25%) und folgt damit der generellen Dollar-Schwäche. Der Kurs nähert sich einem kleineren Widerstand bei 0,7580, allerdings fehlt bislang das Momentum, das wir im EUR sehen.

Parallel dazu zeigt sich der Dollar insgesamt uneinheitlich. USD/CHF (+0,21%) und USD/CAD (+0,18%) steigen leicht, was darauf hindeutet, dass wir keine breite Dollar-Schwäche sehen, sondern eher eine Rotation zwischen den Paaren.

Für Trader heißt das: selektiv bleiben. Klare Trends sind vorhanden, aber nicht synchron. Genau hier helfen Tools wie PropDynamiq, um saubere Setups von Noise zu trennen – gerade zum volatilen Europa-Open mit Blick auf Korrelationen zum DAX und Risk-Flows.

  • GBP/USD Widerstand: 0,7580 — Breakout nötig für mehr Momentum
  • Divergenz-Signal: Gemischte USD-Paare sprechen für Rotation statt klaren Trendwechsel

Key Takeaways

Wir starten in den Handelstag direkt an entscheidenden technischen Levels – die Reaktion in der frühen Europa-Session dürfte die Richtung vorgeben.

  • EUR/USD bei 0,8800 im Fokus — Breakout oder Ablehnung entscheidet über den nächsten Move
  • USD/JPY über 161,00 hält die bullishe Struktur intakt
  • AUD/USD überdehnt — besser auf Pullbacks oder Erschöpfungssignale warten statt hinterherzulaufen

Disclaimer

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Finanzberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.

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