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Markteröffnung: USD-Rally testet entscheidende Breakout-Zonen im FX – 18. Juni 2026

PropDynamiq ResearchJune 18, 20263 Min. Lesezeit

Der Dollar gibt vor dem Frankfurt- und London-Start klar den Ton an, und wir laufen direkt in Zonen, die wirklich zählen. Das ist kein ruhiges Auspendeln – hier wird Marktstruktur aktiv getestet, und zwar über mehrere FX-Paare hinweg.

EUR/USD vor Breakout über 0,8700

EUR/USD liefert aktuell das sauberste Chartbild. Der Kurs hat sich bis 0,8725 (+1,13 %) nach oben gearbeitet, kleinere Widerstände aus dem Weg geräumt und klopft jetzt an eine breitere Supply-Zone rund um 0,8750.

Genau dieser Bereich hat den Preis bereits mehrfach im Monatsverlauf gedeckelt. Ein sauberer Break mit anschließendem Hold über 0,8750 öffnet den Weg Richtung 0,8800. Scheitert der Move hier, droht eine schnelle Ablehnung zurück in Richtung 0,8650.

Die Price Action zum London Open ist entscheidend. Flache Pullbacks, die über 0,8700 gehalten werden, sprechen für Stärke. Wird das Level hingegen schnell verloren, sitzen viele Breakout-Trader plötzlich auf der falschen Seite.

  • Wichtiger Widerstand: 0,8750 – Bestätigung für den Breakout
  • Support: 0,8700 – intraday Struktur-Level
  • Trade-Idee: Pullbacks über 0,8700 kaufen mit Ziel 0,8800; Rejection an 0,8750 shorten, falls Momentum nachlässt

GBP/USD zieht mit – läuft aber in eine Erschöpfungszone

Cable wirkt auf den ersten Blick sogar noch stärker und notiert bei 0,7559 (+1,34 %). Ein Blick auf höhere Timeframes zeigt jedoch: Wir nähern uns einer massiven Range aus früheren Hochs zwischen 0,7580 und 0,7600.

Das Momentum ist zwar da, aber genau hier werden späte Long-Einstiege oft bestraft. Schafft London den klaren Break über 0,7600 mit Akzeptanz, ist Platz bis etwa 0,7680. Andernfalls ist ein klassischer Liquidity Sweep mit anschließendem Pullback wahrscheinlich.

Achtet besonders auf die erste Reaktion am Widerstand. Schnelle Wicks in Richtung 0,7600 ohne Follow-through sind meist ein klares Warnsignal für nachlassende Käufer.

  • Wichtiger Widerstand: 0,7580–0,7600 Supply-Zone
  • Support: 0,7500 – vorherige Breakout-Basis
  • Trade-Idee: Break-and-Retest über 0,7600 für Fortsetzung; andernfalls Short-Setups bei gescheitertem Ausbruch

USD/JPY arbeitet sich weiter nach oben – nahe Mehrjahrzehnthochs

USD/JPY schiebt sich weiter langsam nach oben und steht bei 160,93 (+0,39 %), direkt unter dem psychologisch extrem wichtigen Level bei 161,00. Das ist kein normales Preisniveau – historisch betrachtet sind wir klar im überdehnten Bereich.

Der Trend ist intakt, aber die Aufwärtsbewegung wird zäher. Das kann entweder Akkumulation vor dem nächsten Impuls sein – oder erste Ermüdung vor einem Rücksetzer.

Ein sauberer Break über 161,00 dürfte Momentum-Trader anziehen und den Weg Richtung 162,00 freimachen. Eine harte Ablehnung auf diesem Niveau kann hingegen schnell in Richtung 159,80 zurücklaufen.

  • Wichtiger Widerstand: 161,00 – psychologisches Schlüssellevel
  • Support: 159,80 – kurzfristige Demand-Zone
  • Trade-Idee: Momentum-Breakout über 161,00 handeln oder scharfe Rejections für Mean-Reversion nutzen

USD-Stärke breit abgestützt – Korrelationen im Blick behalten

Das größere Bild: Die Bewegung ist kein Einzelfall. USD/CHF (+1,41 %) und USD/CAD (+0,81 %) ziehen ebenfalls an, während EUR/USD und GBP/USD gleichzeitig steigen – ein Zeichen für komplexe Cross-Flows und Positionierungsanpassungen, nicht für einen simplen Einbahnstraßen-Dollar.

USD/SEK mit +2 % sticht besonders hervor und zeigt aggressive Dollar-Nachfrage gegenüber europäischen Währungen. Gerade für die Frankfurt-Session ist das relevant – auch im Hinblick auf DAX-Korrelationen und Risiko-Stimmung.

Für Trader bedeutet das: Paare nicht isoliert betrachten. Wenn sich die USD-Stärke bis in den US-Pre-Market synchron durchzieht, gewinnen Breakout-Setups deutlich an Qualität. Brechen die Korrelationen jedoch auseinander, wird es schnell unruhig mit abrupten Reversals.

  • Wichtiges Signal: Beobachten, ob USD-Paare im NY Pre-Market synchron laufen
  • Risikofaktor: Divergierende Flows können Breakout-Trades schnell in die Falle locken
  • Trade-Idee: Setups nur im Einklang mit der übergeordneten USD-Richtung handeln; isolierte Trades vermeiden

Fazit

Wir starten direkt in Entscheidungszonen im FX-Markt – die nächsten Stunden dürften die Richtung für die gesamte Session vorgeben.

  • EUR/USD muss über 0,8700 bleiben, um den Weg Richtung 0,8800 offen zu halten
  • GBP/USD läuft in eine potenzielle Erschöpfungszone – Fokus auf 0,7600 für Break oder Rejection
  • USD/JPY bei 161,00 ist kritisch – entweder Beschleunigung oder schneller Rücklauf

Hinweis

Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Dies stellt keine Finanzberatung dar. Eigene Recherche ist unerlässlich.

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